Brigittenauer Sprachensymposium zum Thema "Sprachenvielfalt"

Wien, (OTS) Am 20. und 21. September findet in der Volkshochschule Brigittenau (20., Raffaelgasse 11) das 6. Brigittenauer Sprachensymposium zum Thema "Whose languages is it anyway? - (Fremd)Sprachen Norm und Vielfalt" statt.

Das 6. Brigittenauer Sprachensymposium ist Teil der Aktivitäten der Wiener Volkshochschulen im Rahmen des Europäischen Jahres der Sprachen und stellt das Thema der sprachlichen Vielfalt auf mehreren Ebenen zur Diskussion. Einerseits geht es um die Fragen des Besitzes, des Einflusses auf Sprache und ihre Normierungen, andererseits wird sprachliche Vielfalt aber auch als das Netz an Ausgangssprachen, Interimssprachen, linquae francae und unbewusste Zwischenebenen des Sprachenlernens verstanden. Dies bedeutet auch eine Hinterfragung von Konzepten wie Global English und Sprache und Gender. Die im Titel angedeuteten Konzepte des Besitzes aber auch der grammatikalischen Andersartigkeit der Sprache jenseits von strengen Normen und ihre Pluralität sind eine quergedachte Interpretation des Konzepts von Vielfalt.

Das Programm

Donnerstag, 20.9.
o 15 Uhr: Eröffnung - "Interaction and Formal Practice in Language

learning" Leo van Lier (Universität Monterey, USA)
16.30 Uhr: "English for what purposes?" - Robert Phillipson (Universität Roskilde, Dänemark)
o 18 Uhr: "Englisch: adoptiert und adaptiert" - Barbara Seidlhofer

(Universität Wien)

Freitag, 21.9.
o 10 Uhr: "Sprache ist Prozesse in einzelnen Menschen - Überlegungen

zu einer Prozesslinguistik" - Arne Haselbach (Volkshochschule Brigittenau, Wien)
o 11 Uhr: "Männliche Vorherrschaft und weibliche Aneignung: zum

sprachlichen Weltbild" - Ursula Doleschal (Wirtschaftsuniversität Wien)
o 12 Uhr: "Frauenstimmen - Ausdruck von Individualität oder sozialer

Aneignung?" - Sylvia Moosmüller (Universität Wien)
15 Uhr: "Spracherwerb und die ,Teachability Hypothesis‘" - Thomas Fritz (VWV, Universität Wien)
o 16 Uhr: "Fremdsprachenunterricht und Autonomie - Neue Rollen in

einer veränderten Lernkultur" - Ute Rampillon (Fortbildungsreferentin, Deutschland/Spanien)
o Workshops am Freitag 17.00-18.30 Uhr:

(Beschreibung und Anmeldung direkt am Symposium):
Gruppe A: Sprachpolitik, Leitung: Börge Boeckmann (Universität Wien)
Gruppe B: Gender, Leitung: Sue Norris (Wien)
Gruppe C: Autonomie, Leitung: Ute Rampillon (Deutschland/Spanien) Gruppe D: Sprachenlernen, Thomas Fritz (Verband Wiener Volksbildung, Universität Wien)
o 18.30 Uhr: Abschlussrunde mit Berichten aus den Arbeitsgruppen

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich!
o Nähere Informationen zum Sprachensymposium unter Tel.: 89174/45

(Thomas Fritz) (Schluss) vhs

Rückfragen & Kontakt:

www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Verband Wiener Volksbildung
Michaela Pedarnig
Tel.: 89 174/19
e-mail: michaela.pedarnig@vwv.at

PID-Rathauskorrespondenz:

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