Euro-Tausch: Info-Plakat für MünzsammlerInnen beim Bürgerdienst

Wien, (OTS) Der Euro und die Umtauschphase rücken näher. Die Münze Österreich hat nun zur Information für Münzsammlerinnen ein Kleinplakat "was tausche ich gegen Euro?" herausgebracht, in dem beschrieben wird, was man in Euro tauschen soll und was nicht. Die Plakate sind auch in der Stadtinformation und in den zwanzig Außenstellen des Bürgerdienstes sowie beim Mobilbüro erhältlich.****

Der Umtausch von oft höherwertigen Sammlermünzen, insbesondere solchen aus Gold und in höherer Prägequalität, gegen Euro zum offiziellen Umtauschkurs ist natürlich nicht sinnvoll und bringt finanzielle Nachteile. Der Goldtausender etwa, den man als Tausend-Schilling-Zahlungsmittel einsetzen könnte, ist allein vom Goldwert her weit wertvoller als vom Nominalwert der 1000 ATS.

Befürchtet wird, dass im Zuge der Euro-Einführung Trickbetrüger manche Menschen dazu überreden könnten, solche vom Goldwert her hochwertige Münzen (z.b. Goldtausender, Philharmoniker usw.) zum normalen Euro-Kurs umzutauschen.

Das Info-Plakat der Münze Österreich (Münze Österreich AG, Am Heumarkt 1, 1031 Wien, Tel. 71 71 51 02, Fax: 71 54 060, Internet:
www.austrian-mint.at/ ) gibt daher Tipps, was umgetauscht werden sollte und was nicht: Die normalen Schillingmünzen bzw. Groschen (und natürlich auch Banknoten) müssen umgetauscht werden. Bei den 20- und 50-Schilling-Bimetallmünzen und Silber-Gedenkmünzen zu 25, 50, 100 und 500 ATS rät die Münze Österreich, zu behalten, was einem gefällt, und nur umzutauschen, wenn man Bargeld benötigt.

Die Sondergedenkmünzen zu 100 ATS in Silber und zu 100 bzw. 500 ATS in Gold sollen keinesfalls zum Nennwert getauscht werden, da der Sammlerwert bei den Silbergedenkmünzen und der Metallwert bei den Goldenen über dem Nominalwert liegt.

Und natürlich soll man auch den Philharmoniker auf keinen Fall zum Nennwert tauschen, da ja das in diesen Münzen enthaltene Gold weit wertvoller ist - ob solche Münzen auf Schilling oder Euro lauten, ist nicht entscheidend für ihren Wert.

Heute gültige Schillingmünzen werden bekanntlich per Gesetz bei der Österreichischen Nationalbank und der Münze Österreich AG "bis in alle Ewigkeit" zum festgesetzten Umtauschkurs gegen Euro getauscht. Es besteht natürlich auch kein gesetzlicher Zwang, Münzsammlungen (evt. sogar zu Diskontpreisen an Münzhändler) aufzulösen. (Schluss) hrs

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