Gansch: 350.000 Niederösterreicher profitieren von Patientencharta

Unterzeichnung der Patientencharta als Meilenstein der Sozialpolitik

St. Pölten (NÖI) - Mit der in der Vorwoche von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Staatssekretär Waneck unterzeichneten Patientencharta sind erstmals alle Rechte von Patienten zusammengefasst. Bisher waren die Patientenrechte in einer Vielzahl von Bundes- und Landesgesetzen verstreut. Mit der Einführung der Charta, die sowohl für Pflegeheime als auch für Spitäler gilt, wird der Patient lückenlos über seine Rechte aufgeklärt. Bisher war es nur jenen möglich, die über ausreichende Mittel und ausreichendes Wissen verfügten, dass sie zu ihrem Recht kommen. Mit der Patientencharta wird künftig jeder zu seinem Recht kommen, freut sich der Gesundheitssprecher der VP NÖ LAbg. Leopold Gansch.****

In der Patientencharta ist das Recht auf Verschwiegenheit, das Recht auf Aufklärung über die Behandlung, das Recht auf Zustimmung der Behandlung, das Recht auf Einsicht in die Krankengeschichte, das Recht auf Behandlung nach dem aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft und weitere Rechte festgeschrieben. In Niederösterreich werden pro Jahr 340.000 Menschen behandelt, in den NÖ Pflegeheimen sind es rund 10.000. Damit werden insgesamt 350.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher von der Patientencharta profitieren, betont Gansch.

Die VP NÖ hat sich zum Ziel gesetzt für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet zu sein. Wir wollen auch im Gesundheitswesen zu den Top-Regionen in Europa gehören. Mit der Patientencharta haben wir einen weiteren Meilenstein dazu gesetzt und stellen einmal mehr unter Beweis, dass Niederösterreich als Insel der Menschlichkeit ständig weiter entwickelt wird, stellt Gansch klar.

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