LHStv. Onodi: Großteil der Kinder im Auto nicht richtig gesichert

Neue ÖAMTC-Studie zeigt großes Gefährdungspotential der Kinder in Kfz auf

St. Pölten, (SPI) - Einen "dringenden Appell an alle Eltern und Autofahrer bei der Sicherung mitfahrender Kinder besondere Umsicht und Achtsamkeit walten zu lassen", äußert heute NÖ Gesundheitsreferentin LHStv. Heidemaria Onodi. "Kinder sind im Auto extrem gefährdet. Bei 1357 Autounfällen wurden im Vorjahr 1650 Kinder bis zum Alter von 14 Jahren verletzt. Insgesamt kamen 27 Kinder auf Österreichs Straßen um, die meisten davon in einem Kraftfahrzeug. Die richtige Sicherung des Nachwuchses, aber auch die richtigen Kindersicherheitseinrichtungen, wie Kindersitze, Sitzerhöher, usw. im Auto sind besonders wichtig und dürfen keinesfalls vernachlässigt werden", so die NÖ Gesundheitsreferentin.****

Nur 33 % der Kindergartenkinder waren bei einer Überprüfung des ÖAMTC in den vergangenen Wochen im Auto richtig gesichert, 33 % waren falsch, 34 % sogar ungesichert. Auch bei den Kindern, die angegurtet waren, stellte man gefährliche Mängel fest. So verlief etwa bei 73 Prozent der Volksschüler der Gurt zu nahe am Hals, bei vielen fehlte auch der vorgeschriebene Sitzerhöher für den Beckengurt, was im Notfall tragisch enden kann: Das Kind kann durchrutschen und je nach Körpergewicht wirken dann Kräfte bis zu 1,5 Tonnen nicht auf das Becken, sondern auf den Bauchtrakt, was zu sehr schweren inneren Verletzungen führen kann. "Nachlässigkeit kann hier die Gesundheit und gar das Leben kosten. Würden die Eltern ihre Kinder und sich selber ordentlich anschnallen, dann hätten wir in Österreich pro Jahr 100 Verkehrstote weniger. Es sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein: Wer seine Kinder liebt, der sichert sie, und zwar richtig!", so Onodi.
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