Toms: 2,1 Milliarden für Ankurbelung der Bauwirtschaft

3000 Arbeitsplätze können gesichert werden

St. Pölten (NÖI) - Um das Baugewerbe, das durch den internationalen Konjunktureinbruch besonders betroffen ist zu unterstützen, wurde das Vorziehen von Investitionen des Landes Niederösterreich in der Höhe von 2,1 Milliarden Schilling beschlossen. Dieses Ergebnis des von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll initiierten Baugipfels mit der Wirtschaftskammer und der Arbeiterkammer Niederösterreich, sichert rund 3000 Arbeitsplätze. Obwohl die Wirtschaftsdaten in Niederösterreich im Vergleich gut sind, soll durch dieses Maßnahmenpaket die Bauwirtschaft angekurbelt werden, stellt LAbg. Bernhard Toms klar.****

Das Vorziehen von Bauprojekten des Landes, die für die Jahre 2002 und 2003 vorgesehen waren, ist durch eine gute Planungsarbeit und eine umsichtige Budgetpolitik in den letzten Jahren möglich geworden. Konkret soll noch in diesem Jahr zum Beispiel der Ausbau des Krankenhauses Zwettl mit einem Investitionsvolumen von 330 Millionen Schilling, und der Ausbau der B 304, der A1 und verschiedener Landesstraßen in der Höhe von 535 Millionen betrieben werden. Im Winter werden Arbeitsplätze vor allem durch die Althaussanierung in die rund 500 Millionen Schilling fließen, gesichert. Vorhaben im Rahmen des Fitnessprogrammes für Niederösterreich und Projekte des sozialen Heimbaues sind weitere Impulse für die Baubranche, so Toms.

Die VP NÖ will trotz Konjunkturflaute den Arbeitsplatz Niederösterreich weiter sichern. Diese Investitionen sind nun notwendig geworden, um ein weiteres Ansteigen der Arbeitslosigkeit in der Baubranche zu verhindern, betont Toms.

Rückfragen & Kontakt:

Presse
Tel.: 02742/9020 DW 140VP Niederösterreich

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/NÖI