"profil": Umfrage: Österreicher nach Anschlägen verängstigt

Nahezu die Hälfte der Österreicher befürchtet den Ausbruch eines großen Krieges - hält Anschläge in Österreich für möglich -Mehrheit verlangt mehr Überwachung

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin "profil" veröffentlicht in seiner Montag erscheinenden Ausgabe eine Umfrage des Linzer market-Institutes zur Meinung der Bevölkerung über die Terroranschläge in den USA und die daraus möglicherweise resultierenden Folgen. Laut "profil"-Umfrage sind 47% der Österreicher der Meinung, dass ein Terroranschlag auch in Österreich möglich wäre. 50% halten das für ausgeschlossen, 3% wollten sich nicht äußern.

10% der Österreicher halten den Ausbruch eines "großen Krieges" als Folge der Terroranschlägen für "ziemlich wahrscheinlich", 39% meinten, der Ausbruch eines solchen Konfliktes sei "eher wahrscheinlich". 46% der Österreicher halten einen Kriegsausbruch für "eher unwahrscheinlich".

Nur eine Minderheit der Österreicher befürchtet, von möglichen negativen wirtschaftlichen Folgen der Attentate persönliche Auswirkungen. Nur 19% glauben, dass sie dadurch "persönlich sehr betroffen" sein könnten, 28% schätzen, sie könnten davon "eher betroffen" sein. Dem gegenüber erwarten 59% der Befragten "kaum" negative wirtschaftliche Folgen für sich selbst.

Die Österreicher fordern nach den Terrorattacken auf die USA aber auch in Österreich eindeutige politische Konsequenzen. Auf die Frage, ob es nun angebracht sei, die Überwachungsmaßnahmen etwa auf Flughäfen oder auch öffentlichen Plätzen zu verstärken, antworteten 89% der Befragten mit "ja". Gegen verstärkte Überwachung sprachen sich nur 8% der Befragten aus.

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