Prets fordert mehr Geld für die Grenzregionen

Wien (SK) "Das Burgenland wird von den Kosten der Erweiterung der Europäischen Union in besonderer Weise betroffen. Es ist daher dringend notwendig, dass das Burgenland durch das EU-Budget für 2002 stärker unterstützt wird, da die wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen uns besonders ansprechen", erklärte die burgenländische SPÖ-Abgeordnete im Europäischen Parlament Christa Prets Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Sie habe aus diesem Grund im Europäischen Parlament zwei Abänderungsanträge zum Budget 2002 unterstützt, die zu einer drastischen Erhöhung des Budgets für die Grenzregionen führen würden. ****

Zum einen habe sie gemeinsam mit anderen EU-Abgeordneten eine zusätzliche Haushaltslinie beantragt, wonach "Maßnahmen zur Unterstützung der Grenzregionen bei der Vorbereitung auf die Erweiterung" mit 15 Millionen Euro Verpflichtung und 10 Millionen Euro Ermächtigung zu budgetieren seien.

Zum anderen sei sie für die Veränderung der bestehenden Haushaltslinie für die Grenzregionen im Sinne der Erhöhung von Verpflichtungen von fünf auf 32 Millionen Euro, von Zahlungen von sieben auf 34 Millionen Euro eingetreten.

Mit diesem zusätzlichen Geld sollten die Beziehungen zwischen klein-und mittelständischen Unternehmen in den Beitrittsländern und den Mitgliedstaaten verbessert werden, aber auch zum Beispiel "Kooperationen und der Austausch von Erfahrungen zwischen regionalen und kommunalen Verwaltungen" ermöglicht werden, schloss Prets. (Schluss) ns/mm

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