Bösch: Gusenbauers Aussagen pietätlos

Neue Sicherheitsdoktrin notwendiger den je

Wien, 2001-09-12 (fpd) - "Gusenbauer dürfte die Sicherheitsdoktrin nicht wirklich gelesen haben, anders lassen sich seine jüngste Äußerungen zur Sicherheitsdoktrin nicht erklären", meinte heute der freiheitliche Abg. und Mitglied des Landesverteidigungsausschusses Dr. Reinhard Bösch nach der jüngsten Aussagen des SP-Vorsitzenden.****

Nach Auffassung Böschs sei es sehr bedauerlich und pietätlos, daß die SPÖ angesichts der Opfer dieser Terroranschläge versuche, diese für billige innenpolitische Polemik zu instrumentalisieren. Das freiheitliche Unterausschußmitglied distanzierte sich nachdrücklich von diesem "politischen Kleingeldwechseln der SPÖ" und betonte, daß es keinen Anlaß gebe, die Arbeiten an der Sicherheitsdoktrin zu verzögern.

Bösch betonte, daß "der Unterausschuß seine Beratungen so weiterführen soll, wie bisher", zumal die jüngst traurige Realität gewordenen Bedrohungsszenarien im Analyseteil der Sicherheitsdoktrin auf mehreren Seiten umfassend behandelt würden.

"Da es sich bei der Ausarbeitung der neuen Sicherheitsdoktrin um die Grundlage für Maßnahmen zur Erhaltung und Gewährleistung der Sicherheit unseres Landes handelt, muß eine seriöse, intensive und rasche Bearbeitung stattfinden. Jede Verzögerung dieser wichtigen Arbeiten wäre der österreichischen Bevölkerung gegenüber verantwortungslos", schloß Bösch. (Schluß)

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