Scheele: Gegen krankmachenden Lärm - Neue EU-Richtlinie angenommen

Wien (SK) "Lärm kann sich in negativer Weise auf die Psyche und das körperliche Befinden von Menschen auswirken - und krank machen. Wir brauchen daher verstärkt Maßnahmen gegen Umgebungslärm. Die vorliegende EU-Richtlinie setzt die notwendigen Schritte", erklärte die SPÖ-EU-Abgeordnete Karin Scheele Mittwoch nach der Abstimmung im Umweltausschuss. Erfreut zeigte sich Scheele über die Annahme der von ihr eingebrachten Änderungsanträge, worin sie sich "für einen strengen Zeitplan" eingesetzt habe. So habe sich der Umweltausschuss auf ihre Initiative hin nun dafür ausgesprochen, dass schon 2004 sogenannte "Lärmkarten" existieren sollten. ****

Anhand harmonisierter Lärmindizes und Bewertungsmethoden sollen die "Lärmkarten" als Informationsmaterial der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden - und in der Folge als Initiative für "Lärm-Aktionspläne" auf lokaler Ebene dienen, betonte Scheele dazu gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Der Umweltausschuss habe das sozialdemokratische Ansinnen unterstützt, aus der Richtlinie eine Rahmenrichtlinie zu machen. "Die daraus folgenden Tochter-Richtlinien werden EU-weit Qualitätsstandards für Lärmquellen wie zum Beispiel Baumaschinen oder Flugzeuge festlegen", schloss Scheele. (Schluss) wf/mm

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