Mitterlehner betont Bedeutung von e-business für mittelständische Wirtschaft

"eCommerce, eGovernment und eContent in Österreich ausbauen", WKÖ-Belangssendung, 13.09, Ö1

Wien (PWK642) - Der PC, der Personal Computer, ist erst 20 Jahre alt. Aber mit dem PC und seinen Anwendungen in allen Wirtschaftsbereichen beschäftigen sich heute in Österreich bereits 19.000 Unternehmen der Software-Produktion. Und alleine in der Telekom-Wirtschaft in Österreich arbeiten 42.000 Mitarbeiter. 80 Prozent aller Unternehmen nutzen derzeit das Internet und 40 Prozent haben eine eigene Homepage. Nach dem Programm der Wirtschaftskammer Österreich soll es bis Jahresende im ganzen Land kein Unternehmen mehr geben, das ohne Internetzugang ist, erklärte der Wirtschaftskammer-Generalsekretär-Stev. Reinhold Mitterlehner auf den Schwerpunktgesprächen anlässlich des Europäischen Forums Alpbach in Tirol: " Kein Unternehmer kann es sich heute beispielsweise mehr leisten, auf die Vorteile der email-Kommunikation zu verzichten. Im Bereich unserer Klein- und Mittelbetriebe belegen dutzende Beispiele von erfolgreichem Vertrieb via Internet gerade den Wert für die mittelständische Wirtschaft."

Neben dem Handel über Internet, dem eCommerce, muss es, so forderte Mitterlehner, auch ein eGovernment, eine elektronische Verwaltung geben, die es Unternehmen zum Beispiel ermöglichen würde, ihre Umsatzsteuer-Anmeldungen oder ihre Steuererklärung über Finanz-online direkt in die Datenbank der Finanzbehörden einzuspeisen. "Der rasche und unbürokratische Zugang zu öffentlichen Stellen, verbunden mit der problemlosen Online-Abwicklung von Behördenverfahren wird für unsere Unternehmen immer wichtiger", erklärte Mitterlehner. Mitterlehner betonte, die öffentliche Verwaltung würde davon genauso wie die Wirtschaft profitieren und Kosten einsparen. Derzeit haben nur Wirtschaftstreuhänder, Notare und Rechtsanwälte Zugriffsmöglichkeiten auf behördliche Datenbanken. Es ist eine der Forderungen der Wirtschaftskammer diese Möglichkeit auch anderen Unternehmen zugänglich zu machen.

Und auch der dritte Bereich eContent, also die Produktion von digitalen Inhalten, wie beispielsweise Computerspielen oder Tourismusangeboten im Internet, muss in Österreich ausgebaut werden. Europaweit sind in diesem Bereich bereits vier Millionen Angestellte tätig. Pro Jahr kommen eine Million neuer Jobs dazu und Umsatzwachstumsraten von bis zu 20 Prozent sind zu erwarten. Und schließlich wird die Wirtschaftskammer Österreich genau beobachten müssen, welche Fortschritte die EU-Beitrittskandidaten im eBusiness machen: Sowohl als Konkurrenten, wie als neue Geschäftspartner in einem jungen, extrem dynamischen Wirtschaftsbereich. (EBK)

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