Leitl auf IFABO: "Sozialen Frieden nicht gefährden!" Reformbedarf bei Staat und Sozialpartnern gegeben - Wirtschaftskammer gibt gutes Beispiel vor

Wien (PWK636) - "Normalerweise, wenn die Zeiten rauher werden,
sind ein stärkerer Zusammenhalt und Zusammenstehen gefragt", kritisierte anlässlich der heutigen Eröffnung der IFABO, Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, den "Krieg der Worte" zwischen einzelnen Politikern und dem Österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB). Und Leitl warnte davor, dass auf einen Krieg der Worte ein Krieg der Taten folgen könnte.
"Daher versündigt sich jeder am Standort Österreich, der diesen Krieg der Worte weiterführt."

Österreich ist durch eine Konsens- und nicht durch eine Konfliktkultur groß geworden. "Heute ist auf EU-Ebene Konsens und nicht Konflikt gefragt", zitierte Leitl auch die beiden Vorzeigebeispiele Finnland und Norwegen, die durch politischen Konsens stark geworden sind.
Sozialer Friede genießt heute im internationalen Wirtschaftsleben höchsten Stellenwert. Leitl: "Wer den sozialen Frieden in Frage stellt, der hat bei Investoren Vertrauensverluste zu befürchten."

Mutige Reformen sind aber notwendig. So lebt die Wirtschaftskammer dem Staat und den anderen Sozialpartnern derzeit ein gutes Beispiel von interner und inhaltlicher Erneuerung vor.
"Wer sich festhält, geht unter", bringt Leitl den umfassenden Erneuerungsbedarf auf den Punkt.
Deshalb sollen Politik und Sozialpartner künftig gemeinsam intelligente und vernetzte Lösungen anbieten, "so wie es heute auf der IFABO vorgezeigt wird."

Den Orginal-Ton zur IFABO-Eröffnungsrede von Präsident Dr. Christoph Leitl finden Sie ab 15.00 Uhr auf der Internetseite der Wirtschaftskammern Österreichs unter http://wko.at (AB)

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