Kadenbach: Studiengebühr - Viele StudentInnen wissen nicht wie sie die 10.000 aufbringen sollen

Studiengebühr ist für viele Barriere zum Beginn- bzw. zur Fortsetzung ihres Studiums!

Niederösterreich (SPI) Die Einführung der Studienstrafsteuer mit dem Wintersemester 2001 ist für viele Studierende eine schwere Belastung. 10.000 Schilling neben dem Lebensunterhalt aufzubringen ist kaum möglich. "Mit dieser Strafsteuer verhindert die blau/schwarze Bundesregierung eine universitäre Ausbildung für alle die keine wohlhabenden Eltern haben. Wer das Geld nicht von seinen Eltern bekommt hat nur die Möglichkeiten mit Schulden in sein Berufsleben zu starten. Ein Durchschnittsstudium hinterlässt so 50.000 bis 80.000 Schilling. Übrigens wer die Stipendienhotline in Anspruch nehmen will, braucht sehr viel Geduld und einen günstigen Telefonbetreiber. So wird eine Zweiklassen - Gesellschaft von FPÖVP regelrecht organisiert", stellt die Landesgeschäftsführerin er SPÖ-NÖ LAbg. Karin Kadenbach fest.

Bildung zu ermöglichen ist eine der wichtigsten Aufgaben des Staates. Dafür zahlen alle ihre Steuern. Statt diese Einnahmen zur Sicherung der Zukunft für die Jugend und damit zur Sicherung des Wohlstandes einzusetzen werden Abfangjäger gekauft und die Unternehmer zahlen weniger Steuern. "Diese Regierung setzt die falschen Prioritäten. Diese Regierung schädigt die Jugend und damit die Zukunft unsres Landes. Ich verlange von der VP - NÖ alles zu tun damit ihre Bundesregierung die Studienstrafsteuer rasch zurücknimmt", so die Landesgeschäftsführerin der SPÖ-NÖ LAbg. Karin Kadenbach.
sw

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