"Ich pfeif' auf Österreich" - ein kritisches Buch über Niki Laudas Abstürze als Unternehmer"

In 21 Jahren machte Lauda Air keine operativen Gewinne, war die Fluglinie dreimal konkursreif, Behauptungen über ein Auftragswerk der AUA sind total erfunden und rufschädigend

Wien (OTS) - "Ich pfeif' auf Österreich - Tricky Nikis Heimniederlage" ist der Titel eines eben erschienenen Buches über die vielen unternehmerischen Abstürze des dreifachen Formel-1-Weltmeisters Andreas Nikolaus (Niki) Lauda (Ibera Verlag, Wien, 307 Seiten, öS 348,-)

Aufgrund von Prüfberichten und Expertisen der renommierten Wirtschaftsprüfungsfirmen KPMG und Deloitte & Touche, Stellungnahmen der Wiener Rechtsanwaltskanzlei Kunz, Schima, Wallentin & Partner "zu den wichtigsten strafrechtlichen Vorwürfen gegen den ehemaligen Vorstand der Lauda Air AG", Niki Lauda, eines Gutachtens des Rechtsprofessors Christian Nowotny von der Wirtschaftsuniversität Wien und einer Strafanzeige der Rechtsanwaltskanzlei Peter Knirsch & Johannes Gschaider, berichtet der Autor Ernst Hofbauer über mutmaßliche Verstöße Niki Laudas gegen das Aktiengesetz, Täuschungen, Untreue, Verletzungen der Informationspflicht, Bilanzfälschungen und Gewinnverschiebungen zwischen der österreichischen und der italienischen Lauda Air.

In 21 Jahren machte die Lauda Air keine operativen Gewinne, war die Fluglinie der österreichischen Sportikone dreimal fast konkursreif. Für das Jahr 2000 baute Niki Lauda einen Verlust von 1,1 Milliarden Schilling und zog die Konsequenzen aus seiner miserablen Performance als Flugunternehmer. "Ich pfeif' auf Österreich und wandere aus. Was soll mich da noch halten", sagte er zum Abschied und übersiedelte nach London.

Das Buch "Ich pfeif' auf Österreich" berichtet über Niki Laudas Mythos vom einsamen Helden, der unbeirrbar Kurs hält, und der traurigen Figur des gleichnamigen Unternehmers, dem Freunde in Politik und Medien das wirtschaftliche Überleben sicherten und eine gute Presse besorgt haben. Für seine unternehmerischen Niederlagen griff er notorisch zu Selbstentschuldigungen und forderte für sich eine Ausnahmeethik ein. Niki Lauda ist nich Opfer, sondern Produkt der österreichischen "Freunderlwirtschaft" und fühlte sich über wirtschaftliche Spielregeln und Gesetze erhaben.

Als Niki Lauda im Mai 2001 auch aufgrund einer telefonischen Kontaktnahme des Autors mit dem Vorstandssekretariat der Lauda Air von der Absicht, ein kritisches Buch über ihn zu verfassen, erfuhr, versuchte er mit an Erpressung grenzenden Drohungen Ernst Hofbauers berufliche Karriere zu zerstören.

Laudas Behauptung, dieses Buch sei ein Auftragswerk der beiden AUA-Vorstände Herbert Bammer und Mario Rehulka, ist eine glatte und rufschädigende Erfindung des gescheiterten Flugunternehmers.

Das Buch "Ich pfeif' auf Österreich - Tricky Nikis Heimniederlage" basiert auf gründlichen Recherchen und rund 200 Hintergrundgesprächen mit handelnden und betroffenen Personen. Zahlreiche Quellen gaben den Zugang zu Dokumenten, Notizen, handschriftlichen Aufzeichnungen, zu Terminkalendern und chronologischen Aufstellungen frei. Die Berichte der einzelnen Quellen wurden mehrfach genau geprüft und mit anderen verglichen, um Fehler zu vermeiden und den Absturz des Flugunternehmers Andreas Nikolaus Lauda korrekt nachzuvollziehen.

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