Zierler: Neuerliche Skandale rund um die ÖGB-Spitzen

Was hat Verzetnitsch noch alles vergessen offenzulegen?

Wien (fpd) - Auch die wüsten Rundumschläge und Ablenkungsmanöver werden den ÖGB-Spitzen nichts nützen. Tatsache ist: Der ÖGB versinkt immer tiefer in die Privilegienskandale seiner Führungsspitze, so heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler zu den medialen Anwürfen von ÖGB-Chef Verzetnitsch und den neuerlichen Attacken seines Vize Nürnberger.

Der ÖGB vertrete schon längst nicht mehr die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Verzetnitsch, Nürnberger und Co hätten den ÖGB als überparteiliche Interessensvertretung "aus dem Spiel genommen", ihn zur SPÖ-Vorfeldorganisation gemacht und aus den ÖGB-Mitgliedern SPÖ-Wahlhelfer. Zusätzlich kämen nun beinahe täglich neue Fakten zum ungeheuerlichen Privilegiensumpf innerhalb der ÖGB-Spitze ans Tageslicht.
"Dazu sollten die Herren Arbeitnehmervertreter einmal Stellung beziehen, darüber sollten sie ihre Mitglieder befragen", so Zierler. Verzetnitsch, Ähnliches gelte übrigens für seinen Vize Nürnberger, lasse sich seinen Ruhestand beispielsweise dank steuerbegünstigter Abfertigung von zwei Jahresgehältern und Auszahlung der ASVG-Pension auf 80 Prozent mit umgerechnet 23,6 Mill. S versüssen.
"Das soll der oberste Arbeitnehmervertreter einmal jenen erklären, die er angeblich vertritt und die durchschnittlich im Monat rund 21.000 S brutto verdienen", so Zierler.

Zusätzlich wohne der ÖGB-Präsident in einer der teuersten Gegenden der Wiener Innenstadt in einem Luxuspenthouse im BAWAG-Gebäude zu einem absolut ortsunüblichen "sozialistischen Sozialtarif". Dieses Penthouse habe laut Medienberichten der ehemalige BAWAG-Generaldirektor Flöttl um ebenso ortsunübliche und "wohlfeile" 8,3 Mill. S gekauft. Allein auf Grund der Baukosten, die wegen der schlechten ursprünglichen Bausubstanz enorm hoch gewesen seien, müsste Mieter Verzetnitsch jährlich rund 1 Mill. S an Miete bezahlen. Tatsächlich bezahle der ÖGB-Präsident nicht einmal ein Viertel davon.

"Auch wenn es versucht wird medial zu verschweigen, Verzetnitsch hat akuten Erklärungs- und Offenlegungsbedarf: Welche Umbauten hat er verlangt, wie hoch waren die Kosten, wer hat das bezahlt und warum zahlt Verzetnitsch in einer der teuersten Gegenden in der Wiener Innenstadt diesen absolut ortsunüblichen 'Sozialtarif'. Gäbe es nichts zu verbergen hätte er diese Fragen schon längst beantworten können. Eine diesbezügliche Erklärung dürfte auch für seine ÖGB-Mitglieder von Interesse sein. Genauso wie eine Erklärung zu seiner Millionenpension", schloss Zierler.
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