FORMAT: Suspendierter Gmundener Primar bestreitet tödliche Kunstfehler

"Habe stets medizinisch korrekt gehandelt, bin Frauenarzt und kein Idiot"

Wien (OTS) - Der Primar der Gmundener Gynäkologie, der in der Vorwoche wegen des Vorwurfs gravierender Behandlungsfehler bei Krebspatientinnen suspendiert wurde, nimmt in der am Montag erscheinenden Ausgabe von FORMAT erstmals zu den schwerwiegenden Vorwürfen Stellung. Der hochrangige Mediziner, gegen den nun auch die Welser Staatsanwaltschaft ermittelt, beteuert im Interview mit dem Nachrichtenmagazin: "Ich habe stets medizinisch korrekt gehandelt, ich bin definitiv kein Krimineller."

Die Entscheidung der Behörde habe ihn menschlich schwer getroffen, schließlich stehe seine gesamte berufliche Existenz auf dem Spiel, so der freigestellte Primar zu FORMAT. "Dennoch bin ich den zuständigen Behörden nicht böse, höchstwahrscheinlich hätte ich an deren Stelle genauso reagiert." Nach dem Spitalsskandal von Freistadt gebe es in der Gesundheitspolitk eben eine erhöhte Sensibilität.

Den Vorwurf, er habe sich gegenüber einer jungen Patientin, die soeben ihr Kind verloren hatte, rücksichtslos benommen, weist der umstrittene Spitzenmediziner zurück: "Ich habe ihr nur sachlich erklärt, was die besten Rahmenbedingungen für eine sofortige neue Schwangerschaft sind. Eine Bettnachbarin hat das aufgebauscht." Schließlich, so der Primar gegenüber FORMAT, sei er ein Frauenarzt und kein Idiot.

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