Leichtfried: Temelin: Neue technische Pannen und Störfälle belegen massive Sicherheitsbedenken

Bundesregierung darf sich nicht weiter aus der Verantwortung stehlen

St. Pölten, (SPI) - "Die neuerlichen Pannen und Störfälle beim Testbetrieb des tschechischen Atommeilers Temelin belegen einmal mehr die massiven Sicherheitsbedenken und die wohl katastrophale technologische Konzeption des Kraftwerkes. Wenn nun sogar Pumpen und Leitungen Leck werden, zu deren Herstellung bzw. Verlegung nicht unbedingt hochtechnisiertes Wissen und Können von Nöten sind, dann erlauben die Rückschlüsse auf die übrigen, ja sicherheitstechnisch wichtigen Kreisläufe, Maschinen und Einrichtungen wohl nur einen Schluss zu: Das Werk ist Schrott!", so der Anti-Atom-Sprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Mag. Günter Leichtfried.****

Ab diesem Zeitpunkt kann es keine Abklärung von Pro- und Contra-Argumenten mehr geben. Es ist nur mehr die sofortige Einstellung des Probebetriebes und die gänzliche Schließung des Atomkraftwerkes einzufordern. "Angesichts dieser neuen ‚Verschärfung‘ der sicherheitspolitischen Situation für Österreich ist die Bundesregierung, allen voran Bundeskanzler Schüssel und Umweltminister Molterer, aufgefordert, sich dem Schließungsappell der deutschen Bundesregierung anzuschließen und auch auf EU-Ebene entsprechende Maßnahmen einzufordern. Die neuen technischen Pannen und Störfälle belegen einmal mehr die massiven Sicherheitsbedenken, die Bundesregierung darf sich nicht weiter durch Stillschweigen aus der Verantwortung stehlen", so Leichtfried.
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