Petrovic: Frauenpolitik verschwindet hinter Babyplakaten

Worte und Taten klafften auch bei SPÖ auseinander

OTS (Wien) - "Die Kritik an der Bundesregierung um ihre Versäumnisse in Sachen geschlechtergerechte Politik ist virulent. Jeglicher emanzipatorischer Ansatz verschwindet hinter Babyplakaten", kritisiert heute die stv. Klubobfrau der Grünen, Madeleine Petrovic. Gleichzeitig erlebt die SPÖ jetzt, was es heisst, wenn von einer Regierung frauenpolitische Anliegen zwar immer im Munde geführt werden, tatsächlich aber wenig bis nichts zu ihrer tatsächlichen Umsetzung getan wird. "Wir Grüne kennen dieses Vorgehen auch von Regierungen, an denen die SPÖ federführend beteiligt war, weshalb wir die Kritik der SPÖ zwar teilen, aber noch skeptisch zur Kenntnis nehmen", so Petrovic.

Für die Grünen hat diese Bundesregierung bereits mehrfach deutlich gemacht, wie sie die Rolle von Frauen wertet, nämlich maximal als Zuverdienerinnen. Petrovic hofft, dass die Meinung der SPÖ über den Stellenwert von geschlechtergerechter Politik über den nächsten Wahltag hinaus anhält und ein ähnliches Engagement auch von einer Regierungs-SPÖ zu erwarten ist, schließt Petrovic.

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