Nürnberger: Westenthaler-Behauptungen falsch

Regierungsparteien angesichts ÖGB-Urabstimmung hochgradig nervös

Wien (GMT/ÖGB) "Die heutigen Attacken des Herrn Westenthaler auf den ÖGB und dessen Fachgewerkschaften sind unwahre Behauptungen und Verleumdungen", stellt Rudolf Nürnberger, Vorsitzender der Gewerkschaft Metall - Textil fest.++++

Für die Gewerkschaft Metall - Textil hält Nürnberger Folgendes fest: "In der Metallergewerkschaft gab und gibt es keine Aufwandsentschädigungen für Spitzenfunktionäre, die als Schulungsgeld in der Bilanz verbucht werden. Es gibt bei uns auch keine Bilanzgelder für 'Obleute' - wen immer Westenthaler damit meinen mag, es gibt somit auch nichts 'bar aufs Handerl' - das ist eine Vorgangsweise an die man sich zum Beispiel bei Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger erinnert. Alle Beitragseinnahmen der Fachgewerkschaften gehen prinzipiell an den ÖGB, kein Groschen davon geht an den ÖGB-Restitutionsfonds, ein verbleibendes Drittel - wie von Westenthaler behauptet, wird auch nicht fraktionsmäßig aufgeteilt. Westenthalers Behauptungen sind allesamt falsch.

Der Rechnungsabschluss der Gewerkschaft Metall - Textil wird im Übrigen jährlich auf freiwilliger Basis der Metaller von einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungskanzlei überprüft.

Nürnberger: "Die heutigen Angriffe zeigen eines ganz deutlich: Die Regierungsparteien sind angesichts der bevorstehenden Urabstimmung des ÖGB hochgradig nervös und verunsichert. Insbesondere die Vertreter der FPÖ beweisen mit ihren heutigen Attacken, dass sie den Boden des politischen Anstandes und des korrekten Umgangs nun endgültig verlassen haben."

ÖGB, 5. September 2001
Nr. 712

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