3 von 4 haben Angst vor Tunnels - Verkehrssicherheit als Schwerpunkt des Europäischen Erste Hilfe Tages am 8. September 2001

Wien (OTS) - Das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) greift ein Thema auf, dass durch die jüngsten Tunnelunfälle traurige Aktualität erlangt hat: die Verkehrssicherheit auf Österreichs Strassen und speziell in Tunnels. Auf internationaler Ebene wir diese Thematik anlässlich des
"Europäischen Erste Hilfe Tags" am 8. September 2001 von zahlreichen europäischen Rotkreuz-Schwestergesellschaften unterstützt. Mangelnde Verkehrssicherheit ist längst ein weltweites Problem. Das zeigen die folgenden Zahlen:
- Weltweit werden jährlich 1.171.000 Menschen im Straßenverkehr getötet.
- 20 Millionen Menschen werden jedes Jahr verletzt.
- Verkehrsunfälle waren 1999 die neunthäufigste Todesursache.
- Im letzten Jahrhundert haben rund 30 Millionen Menschen ihr Leben auf der Straße verloren.
- Jeder dritte Europäer braucht wegen eines Verkehrsunfalls irgendwann in seinem Leben eine Behandlung in einem Spital.
- Jedes Jahr kommen rund 1.000 Menschen auf Österreichs Straßen ums Leben.
- Rund 50.000 werden zum Teil schwer verletzt.

Problematisch ist, dass viele Autofahrer über das richtige Verhalten in Tunnels nicht Bescheid wissen. Für sie gibt es auf der Homepage des ÖRK einen praktischen Taschenfolder mit Tipps für den Tunnel zum Herunterladen, sowie einen online Test, bei dem sie Ihr Wissen über das richtige Verhalten im Notfall überprüfen können.

Jeder von uns kann jeden Tag Opfer eines Unglücks sein. Oder eben Retter. Der Ablauf der Hilfeleistungen nach einem Unfall kann wie eine Kette gesehen werden. Die einzelnen Maßnahmen greifen wie Kettenglieder ineinander und dienen dem Ziel, einem Betroffenen bereits am Unfallort die notwendige Hilfe zu leisten und sicherzustellen, dass er innerhalb kürzester Zeit in ärztliche Behandlung gelangt. Der Ersthelfer ist das wichtigste Glied in dieser Kette - leider meist auch das schwächste. Erste Hilfe kann Leben retten - wenn Sie gelernt und regelmässig geübt wird. Erkundigen Sie sich in Ihrer nächsten Rotkreuz-Diensstelle nach dem nächsten Kursbeginn. Wer es nur bis zum PC schafft kann sein Erste-Hilfe-Wissen unter www.erstehilfe.cc online überprüfen.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Bernhard Jany
Tel.: (01) 58 900/151
www.roteskreuz.at

ÖRK-Pressestelle

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