WESTENTHALER (2): Selbsternannte Gagensheriffs der SPÖ nicht aus der Ziehung lassen

Regierung hat in Zuwanderungspolitik vorausschauend gehandelt

Wien, 2001-09-05 (fpd) - Man werde auch die selbsternannten Gagensheriffs, die auf die FPÖ zeigten, nicht aus der Ziehung nehmen, betonte FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler im weiteren Verlauf seiner heutigen, gemeinsam mit ÖVP-Klubobmann Andreas Khol abgehaltenen Pressekonferenz. ****

So würden Gusenbauer, Kuntzl und Bures zusätzlich zu ihrem Abgeordnetengehalt von 100.000 Schilling noch 2,5 Millionen Schilling pro Jahr aus der nicht vorhandenen Parteikassa erhalten, sagte Westenthaler. Das 13. und 14. Gehalt sei hierbei nicht berücksichtigt. Ex-Finanzminister Edlinger wiederum erhalte zum Abgeordnetengehalt eine Ministerpension und komme auf 175.000 Schilling pro Monat. Bei Heinisch-Hosek handle es sich um eine Dreifachbezieherin: Als Abgeordnete bekomme sie 100.000 Schilling, weiters beziehe sie Gehalt als Lehrerin mit vier Wochenstunden sowie Sitzungsgelder als Gemeinderätin in Guntramsdorf. "Wo ist die Sauberkeit innerhalb der SPÖ?" Westenthaler erwähnte auch den ÖGB-Funktionär Reiner, der 240.000 Schilling an Gewerkschaftsgeldern veruntreut habe. Über diese Dinge werde man reden, kündigte Westenthaler an. Es werde eine spannende Sondersitzung werden.

Im weiteren Verlauf der Pressekonferenz gab Westenthaler seiner Freude darüber Ausdruck, daß mehr Frauen eine Beschäftigung hätten. Die Regierung habe richtige Maßnahmen gesetzt und auch in der Zuwanderungspolitik vorausschauend gehandelt. Die Devise habe gelautet: Keine neue Zuwanderung, aber Integration der hier lebenden Ausländer. Die Ausländerarbeitslosigkeit habe um 33% zugenommen. Dies zeige, daß man am normalen Arbeitsmarkt keinen weiteren Zuzug brauche, sondern nur in Fachbereichen. (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC