Greenpeace: Havel nach Zwentendorf einladen!

Bundespräsident Klestil soll mit Havel Ausstiegsmodelle beraten

Wien (OTS) - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace fordert von Bundespräsident Klestil anlässlich des morgigen Arbeitsbesuch des tschechischen Präsidenten Havel, konkrete Ausstiegsmodelle zur Schließung des AKW Temelin zu diskutieren. "Nach dem Besuch im Museum Moderner Kunst sollte Bundespräsident Klestil Havel zum österreichischen Mahnmal Zwentendorf einladen um ihm zu zeigen, dass auch ein betriebsbereites AKW noch geschlossen werden kann", sagte Franko Petri, Pressesprecher von Greenpeace. Die Umweltschutzorganisation fordert beide Politiker auf, das Problem Temelin endlich einer konkreten Ausstiegslösung zuzuführen, sodass die weiteren Beitrittsverhandlungen mit der Tschechischen Republik nicht mehr länger behindert werden.

Der Arbeitsbesuch von Präsident Havel sollte von Bundeskanzler Schüssel als Vorbereitung für ein weiteres Treffen zwischen ihm, dem deutschen Bundeskanzler Schröder und EU-Erweiterungskommissar Verheugen betrachtet werden. "Temelin muss zum europäischen Thema gemacht und auf höchster Ebene behandelt werden", so Petri.

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