Schulbeginn: Freiwilliges Engagement der LehrerInnen ist unbezahlbar

Wien (OTS) - Nicht nur für unsere Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die Lehrer beginnt diese bzw. nächste Woche wieder ein Schuljahr voller Herausforderungen. Als Generalsekretär des Österreichischen Jugendrotkreuzes (ÖJRK) und mit über 10 Jahren Unterrichtserfahrung weiß ich, dass Lehrersein nicht ein Job wie jeder andere ist, sondern ein Aufgabenbereich, der extrem wachsende Anforderungen stellt. Lehrer sind schon lange nicht mehr nur für die Vermittlung von Fachwissen zuständig, sondern vermehrt auch für Erziehungsaufgaben und humanitäre Bildung.

Das ÖJRK unterstützt die Lehrer bei dieser umfassenden Aufgabe durch Info-Materialien zu aktuellen und brisanten Themen (Drogen, Aids, Kinder im Krieg, Magersucht ...) sowie Projektvorschläge für den Unterricht. Viele Angebote des ÖJRK, die soziales Lernen, Persönlichkeitsbildung und eigenverantwortliches Handeln der Schülerinnen und Schüler fördern, wären ohne das freiwillige Engagement der über 6.200 ÖJRK Schulreferenten nicht möglich, die häufig auch in der Freizeit und in den Ferien für das ÖJRK aktiv sind. Nur mit Hilfe engagierter Lehrerinnen und Lehrer erhalten Jahr für Jahr Tausende Schülerinnen und Schüler die Chance, die freiwillige Radfahrprüfung abzulegen, Erste Hilfe Kurse zu absolvieren, Schwimmabzeichen zu erwerben, aktiv bei Projekten in Katastrophenhilfe und Entwicklungszusammenarbeit im Ausland oder bei Spendenaktionen für benachteiligte Kinder in Österreich mitzumachen (Kartenaktionen, Leistungsbeitrag, "Gib dem Schilling eine Chance. Spende für Kinder in Not"), an Sommer- und Therapiecamps teilzunehmen oder die ÖJRK-Zeitschriften zu abonnieren.

Mir ist bewusst, dass die Maßnahmen im Bildungsbereich die Motivation für freiwilliges Engagement nicht fördern - und das 2001, im Internationalen Jahr der Freiwilligkeit. Trotzdem appelliere ich an unsere Pädagoginnen und Pädagogen, die Arbeit des ÖJRK weiterhin engagiert zu unterstützen. Sie beweisen damit soziales Engagement und fördern die Friedens- und Konfliktfähigkeit unserer Kinder und Jugendlichen!

Mag. Karl J. Zarhuber
Generalsekretär ÖJRK

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