Serbische Regierung beauftragt österreichische Anwälte mit Privatisierungen

CMS Strommer Reich-Rohrwig Karasek Hainz gegen internationale Konkurrenz erfolgreich

Wien (OTS) - Die österreichische Rechtsanwaltskanzlei CMS Strommer Reich-Rohrwig Karasek Hainz wurde vom Serbischen Ministerium für Wirtschaft und Privatisierung sowie der Serbischen Privatisierungsagentur beauftragt, die Rechtsberatung für die ersten großen Privatisierungen zu übernehmen. Privatisiert werden zunächst drei Zementfabriken in Beocin, Kosjeric und Novi Popovac, die zusammen 5000 Arbeitnehmer beschäftigen. Die großen europäischen Zementunternehmungen haben bereits starkes Interesse bekannt gegeben. Bis Jahresende soll die Privatisierung abgeschlossen sein.

Erstmals ist es einer österreichischen Kanzlei gelungen, in einem internationalen Tender-Verfahren in Zentraleuropa ein Regierungsmandat dieses Ausmaßes zu akquirieren. Seit zwei Jahren Partner der internationalen Anwaltspartnerschaft CMS Transnational Legal Services, konnte die führende österreichische Sozietät den beachtlichen Erfolg gegen stärkste internationale Konkurrenz erringen, darunter Linklaters & Alliance (London), Gide Loyrette Nouel (Paris), Köves Clifford Chance Pünder (London/Budapest), Altheimer & Gray (Chicago).

Dr. Alfred Strommer, Seniorpartner: "Serbien ist einer der vorrangigen emerging markets und nahezu ein "Heimmarkt" für österreichische Unternehmen. Es ist zu erwarten, dass im Rahmen der Privatisierung und der Infrastrukturprogramme große Investitionen getätigt bzw. Aufträge vergeben werden. Österreichische Firmen können dabei eine hervorragende Rolle spielen."

Mit diesem Großauftrag hat die bisherige Aufbauarbeit von CMS Strommer Reich-Rohrwig Karasek Hainz in Belgrad eine erfreuliche Fortsetzung genommen. Die Kanzlei ist seit Mitte August 2000 in Jugoslawien registriert und vor Ort die erste und bisher einzige ausländische Rechtsberatungsfirma. Sie verfügt über insgesamt acht serbische Juristen und ebenso viele deutsche und österreichische Anwälte, die auf Abruf aus München und Wien zur Verfügung stehen. Geleitet wird die Kanzlei - mit neuen Räumlichkeiten in der Top-Lage Belgrads - von Dr. Radivoje Petrikic, der sowohl in Wien als auch in Belgrad das Studium der Rechtswissenschaften und das Doktoratsstudium abgeschlossen hat. CMS Strommer Reich-Rohrwig Karasek Hainz hat sich durch Hereinnahme eines Joint Venture Partners, nämlich ihrer deutschen Schwesterkanzlei CMS Hasche Sigle Eschenlohr Peltzer Schäfer auf den Belgrader Markt noch erheblich verstärkt und wird in Hinkunft dort unter CMS Strommer Hasche Sigle d.o.o. firmieren.

Derzeit unterhält CMS 42 Büros in 19 Ländern in West- und Zentraleuropa, Nordamerika und Asien und erzielt mit insgesamt 1700 Juristen einen Jahresumsatz von ATS 6 Mrd. (EUR 450 Mio.). Alle Mitglieder zählen in ihren Ländern zu den Top-10 Kanzleien. Alfred Strommer: "Wir können unseren Klienten ein Service bieten, das sich -vom lokalen Vertragsabschluss bis zum multinationalen Großprojekt -dem jeweiligen Bedarf optimal anpasst. Die gleich berechtigte Partnerschaft innerhalb von CMS ermöglicht uns, die Vorteile einer lokalen Kanzlei - fundierte Kenntnis des nationalen Rechtssystems, Flexibilität und kostengünstiges Arbeiten dank geringer Overheads -mit der internationalen Präsenz und der grenzüberschreitenden Expertise einer weltweit agierenden Gruppe zu verbinden."

Strommer Reich-Rohrwig Karasek Hainz wurde 1970 gegründet und gehört heute mit 54 Juristen zu den führenden österreichischen Anwaltskanzleien. Die Partner sind in unterschiedlichen Bereichen spezialisiert und haben sich auf ihren jeweiligen Fachgebieten auch als Buchautoren, Verfasser von Standardkommentaren und Vortragende bei Seminaren einen Namen gemacht. Zu den Spezialgebieten der Kanzlei gehören u.a. Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Umgründungen, Übernahmerecht, Mergers & Acquisitions, Projektfinanzierung, Kapitalmarktrecht, Venture Capital, Transborder-Leasing, Telecom-Recht, Energierecht, Baurecht, Arbeitsrecht, Vergaberecht und Wirtschaftsstrafrecht. Die Kanzlei ist laufend mit großen Transaktionen und Privatisierungsprojekten in Österreich und Osteuropa befasst und hat bereits 1993 - als erste österreichische Kanzlei - eine enge Kooperation mit einer führenden Kanzlei aus dem anglo-amerikanischen Raum etabliert.

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CMS Strommer Reich-Rohrwig Karasek Hainz
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Kontakt: Dr. Radivoje PetrikicCMS Strommer Reich-Rohrwig Karasek Hainz
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