Motz: Konjunkturbelebende Maßnahmen statt Abfangjäger

20 - 30 Milliarden Schilling für Ausbauoffensive bei der Infrastruktur

St. Pölten, (SPI) - "In Zeiten eines Konjunkturabschwunges sollten Überlegungen über den Ankauf neuer Abfangjäger für das Bundesheer zumindest solange aufgeschoben werden, solange mit den notwendigen Budgetmitteln nicht sinnvollere und wichtigere Maßnahmen gesetzt werden können. Statt dem Ankauf neuer Abfangjäger sollten jene veranschlagten 20 bis 30 Milliarden Schilling lieber in eine Infrastrukturoffensive investiert werden, um der Wirtschaft, allen voran der Bauwirtschaft, wieder positive Impulse geben zu können", kommentiert der Wirtschaftssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Mag. Wolfgang Motz, das starre Festhalten von Bundeskanzler Schüssel am raschen Kauf von neuen Abfangjägern für das Österreichische Bundesheer.****

Mit 30 Milliarden Schilling könnte der Ausbau der West- und der Südbahn rasch vorangetrieben werden und die bescheidenen Budgets im Bereich des Straßenneubaus bzw. der Modernisierung bestehender Autobahnen und Schnellstraßen zumindest aufgebessert werden. Weiters könnten wichtige Ausbauprojekte in Niederösterreich, wie die Nordautobahn, die Wiener Nord-Ost-Randstraße, aber auch die noch immer fehlenden leistungsfähigen Brückenverbindungen über die March in die Slowakei, ohne weitere Verzögerungen in Angriff genommen werden. "Der Kauf neuer Abfangjäger kann warten, der Bau wichtiger Infrastrukturprojekte allerdings nicht mehr. Bereits heute sind die Haupttransitrouten bei Straße und Schiene überlastet, hier muss viel dringender mit einem Investitionsschub angesetzt werden", so der SPNÖ-Wirtschaftssprecher abschließend.
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