Konferenz gegen Rassismus droht zu einer Konferenz rassistsicher Diskriminierung zu werden

Wien (OTS) - Der Republikanische Club ist entsetzt, daß eine Konferenz gegen Rassismus zu einer Konferenz rassistischer Diskriminierung zu werden droht, in der just ein einziger Staat, Israel ausgesondert und verurteilt wird. Die NGO's mutieren zu Marionetten nationalistischer Interessen. Die Deklaration der NGO's übernahm die unverblümt anti-israelische Propaganda. Israel wird als rassistischer Apartheidstaat denunziert, dem Judenstaat wird Genozid unterstellt. Andere Staaten, in denen die Menschenrechte täglich verletzt werden, finden keine Erwähnung. Doch auch in der offiziellen Abschlußerklärung der Konferenz könnte Israel, der ganze Staat ohne Differenzierung, zum einzigen Ziel der Diffamierung werden. Dazu darf Europa nicht schweigen. Diese Konferenz sollte sich mit den globalen Ausformungen rassistischer Diskriminierung befassen. Wo immer sie stattfinden.

Frieden im Nahen Osten wird nicht erzielt, wenn ein nationaler Konflikt als Auseinandersetzung zwischen bösen und guten Völkern dargestellt wird. Solche Deklarationen schüren bloß den Haß und bestätigen jene unter den Israelis und Palästinensern, die keinen Ausweg jenseits der Gewalt sehen. Es braucht in dieser Situation nicht absurd einseitige Verurteilungen, sondern vielmehr beidseitige Anstrengungen und Kompromisse.

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