Konferenz in Durban - Keine Konferenz gegen Rassismus, sondern eine Konferenz für Antisemitismus

Wien (OTS) - Nach den USA und Israel haben heute die jüdischen
NGOs unter Protest Durban verlassen. Davor kam es zu skandalösen Äußerungen, vor allem von arabischer Seite. Dabei wurden schamlos "Stürmer"-Stereotypen verwendet, um Israel und das jüdische Volk zu verunglimpfen.

Statt sich den Problemen des Rassismus in unserer Welt zu widmen und Lösungsvorschläge auszuarbeiten, wird Durban mißbraucht, um einen politisch-territorialen Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern in einen Rassenkonflikt zu verwandeln.

Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) verurteilt auf das Schärfste die antisemitischen Äußerungen vieler Delegationsmitglieder, insbesondere aus arabischen Ländern. Die IKG protestiert gegen die Scheinheiligkeit zahlreicher Delegationen, die gemeinsam mit Afghanistan, Syrien, Irak, Libyen und dem Iran Israel Menschenrechtsverletzungen vorwerfen und Israel als einen Apartheidstaat bezeichnen.

Die IKG fordert alle friedliebenden Menschen in der Welt auf, auf die Kriegsparteien im Nahen Osten einzuwirken, um dem sinnlosen Morden und Töten in Nahost ein Ende zu setzen. Dazu gehört die sofortige Beendigung palästinensischer Terroranschläge gegen Zivilisten und Mörderkommandos der Palästinenser gegen unschuldige Frauen und Kinder, von menschenrechtsverachtenden Hinrichtungen sogenannter palästinensischer "Kollaborateure", wogegen die Terroristen als Helden gefeiert werden.

Die IKG ersucht die Österreichische Bundesregierung und die Frau Bundesministerin für das Äußere ihre bisherige Position beizubehalten, wonach Zionismus nicht mit Rassismus gleichzusetzen ist, der Holocaust einzigartig und nicht zu relativieren ist und die antisemitischen Angriffe gegen Israel und das jüdische Volk auf das Schärfste zu verurteilen sind.

Resolutionstext ist abrufbar unter:
http://www.ots.at/kundenfiles/israelkg/resolution.doc

Israelitische Kultusgemeinde Wien

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Erika Jakubovits
Tel: +43-1-53104-102

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