Mobilkom Austria Gruppe kratzt an der 4-Millionen-Kunden-Grenze

Wien (OTS) - Umsatzplus der Gruppe von 15,8% auf 822,5 Mio. EUR gegenüber erstem Halbjahr 2000 - EBITDA-Plus von 43,7% auf 289,6 Mio. EUR - 112%ige Kundenzunahme in Kroatien - 3,7 Mio. Kunden in Österreich, Kroatien, Slowenien und Liechtenstein - Si.mobil mit 16% Marktanteil - Weitere Schritte: Festhalten an technischen Innovationen und am österreichischen UMTS-Start per Ende 2002

Die Mobilkom Austria Gruppe - Mobilkom Austria AG & Co KG, VIPnet in Kroatien, Si.mobil in Slowenien und mobilkom ÄliechtensteinÜ -erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2001 einen Umsatz von 822,5 Mio. EUR, was im Vergleich zum ersten Halbjahr 2000 (710,4 Mio. EUR) ein Plus von 15,8% bedeutet. Das EBITDA der Mobilkom Austria Gruppe konnte im Vergleichszeitraum um 43,7% auf 289,6 Mio. EUR gesteigert werden. Ebenso das operative Ergebnis, das um 35,1% von 122,5 Mio. EUR (erstes Halbjahr 2000) auf 165,5 Mio. EUR angehoben werden konnte. Vor allem die Aktivitäten in Kroatien, aber auch die starke Position in Österreich führten zu diesem Ergebnis, das trotz der Investitionen für den Launch in Slowenien erzielt werden konnte.

VIPnet schöpft den kroatischen Marktaufbau voll aus

Das Tochterunternehmen in Kroatien, VIPnet, operiert weiterhin äußerst erfolgreich. Mit einem Umsatz von 97,6 Mio. EUR (+77%), über 650.000 Kunden (+112%) und einem Marktanteil von über 50% im GSM-Bereich ist die Marktstellung der VIPnet stärker als erwartet gefestigt worden. Das EBIT konnte um 454% auf 13,1 Mio. EUR, das EBITDA um 432% auf 31,9 Mio. EUR gesteigert werden. "Ich erwarte einen weiterhin kontinuierlichen Aufwärtstrend für VIPnet, da in Kroatien die Penetrationsrate erst bei 31% liegt. Wir werden den Markt weiterhin ausbauen und setzen dabei auf unseren Know-how-Vorsprung", kommentiert Dipl.-Ing. Dr. Boris Nemsic, Generaldirektor Mobilkom Austria, die weiteren Schritte. VIPnet launchte im Mai 2001 als erster Betreiber GPRS in Kroatien, ist auch als Internet Service Provider tätig und führend im Bereich m-commerce.

Si.mobil geglückter Start auf 16% Marktanteil

Erste Erfolge erwirtschaftete auch die slowenische Tochter Si.mobil mit einem Umsatz von 13,8 Mio. EUR: Ihr Marktanteil ist von 11% (bei Übernahme durch Mobilkom Austria im März 2001) auf 16%, 196.800 Kunden per Ende Juni 2001, gestiegen. Durch Marketing- und Vertriebsmaßnahmen (einen Markenrelaunch, die Eröffnung sechs neuer Shops, acht neuer Angebote für Vertrags- und Prepaid-Kunden) und die flächendeckende Implementierung von GPRS im Juni 2001 erwartet Si.mobil Ende des Jahres einen Marktanteil von 20%. Das EBITDA im ersten Halbjahr 2001 betrug -7,4 Mio. EUR, das EBIT -9,3 Mio. EUR.

"In Österreich wie auch in unseren strategischen Niederlassungen des südost-europäischen Raumes konnten wir unsere Politik der technologischen Innovationsführerschaft sowie der qualitativ hervorragenden Kundenservicierung in positive Zahlen umwandeln. Wir sehen dies als Bestätigung und als Auftrag unserer Kunden, unsere Geschäftstätigkeit in gleicher Weise, also mit technologisch hochwertigsten Nutzenanwendungen sowie einer Top-Rundum-Servicierung in den kommenden Jahren fortzusetzen", so Nemsic zu den weiteren Schritten. Mit dieser Strategie will die Mobilkom Austria Gruppe bis Jahresende 2001 vier Millionen Kunden betreuen, die sie in das 50,4 Millionen starke Kundennetzwerk der Telecom Italia Mobile einbringt.

TU Wien attestiert Mobilkom Austria beste Netzqualität

Als Teil ihrer Technologie-Strategie und wissend um den Kundenanspruch einer einwandfreien Netzqualität führt Mobilkom Austria regelmäßig Messungen durch, um die Güte ihres Netzes von einem unabhängigen Institut überprüfen zu lassen. Die jüngste Studie "Qualitätsmessung 2001 - 2. Quartal" des Instituts für Kommunikationsnetze an der TU Wien unter der Leitung von Univ. Prof. Harmen van As bestätigt Mobilkom Austria die beste Netzqualität des Landes. "Unsere Kunden legen den höchsten Wert auf perfekte Netzqualität und wir bieten ihnen das beste Netz in Österreich", erörtert Dr. Hannes Ametsreiter, Vorstand Marketing und Vertrieb, Mobilkom Austria, die Studie.

UMTS-Zeitplan: 2002 Soft Launch, 2004 signifikanter Verkehr

"Da wir im Netzaufbau im Plan liegen, halten wir grundsätzlich am UMTS-Starttermin von Mobilkom Austria per 2002 fest", so Boris Nemsic über den derzeitigen Stand im Rennen um das erste kommerzielle UMTS-Netz Österreichs. Derzeit befindet sich Mobilkom Austria in der Roll-out-Phase in den Ballungszentren. Verknüpft wird das bestehende GSM- und GPRS-Netz mit UMTS zur Schaffung von 3G-Inseln, um die Kontinuität der Dienste flächendeckend zu gewährleisten. In der ersten Phase werden die bestehenden Mobilfunkstationen ausgebaut, langfristig wird Mobilkom Austria einen signifikanten Teil der neuen UMTS-Standorte gemeinsam mit anderen Betreibern nutzen. "Wir minimieren damit das Risiko für UMTS und sparen dadurch für unser Unternehmen einen dreistelligen Millionenbetrag pro Jahr ein", so Nemsic.

Der Starttermin für die nächste Mobilfunkgeneration ist fix: "Wir starten mit einem Soft Launch Ende 2002. Nachdem die ersten massenmarktfähigen Endgeräte 2003 verfügbar sein werden, erwarten wir im Jahr 2004 signifikanten Verkehr im UMTS Netz", so Nemsic abschließend.

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