Neue Heimat für Journalisten im ÖGB

Aus Gewerkschaft Druck und Papier wird "Druck, Journalisten, Papier"

Wien (DJP/ÖGB) Aus der Gewerkschaft Druck und Papier ist nun die "Gewerkschaft Druck, Journalisten, Papier" (DJP) geworden. Gestern Abend waren unter den Delegierten des Zentralvorstandes erstmals auch Vertreter der rund 65 Prozent der gewerkschaftlich organisierten Journalisten stimmberechtigt. Mit Astrid Zimmermann und Fritz Wendl sind sowohl Print- wie Rundfunkjournalisten im neuen Präsidium vertreten.++++

Seit 1. September gilt eine neue Organisationsstruktur des ÖGB, welche alle Journalisten in den Vertretungsbereich der ehemaligen Gewerkschaft Druck und Papier eingliedert. "Dadurch entsteht die Keimzelle einer modernen Mediengewerkschaft", erklärte Franz Bittner, Vorsitzender der Gewerkschaft DJP, gemeinsam mit dem Präsidenten der Journalisten-Sektion, Franz C. Bauer. Beide sind überzeugt, dass die neu formierte Gewerkschaft die Interessen ihrer Mitglieder in Zeiten zunehmender Medienkonzentration besser vertreten kann.

Auch für den ÖGB stelle diese neue Kompetenzverteilung einen positiven Schritt in Richtung der gegenwärtig diskutierten Organisationsreform dar.

Die neu formierte Gewerkschaft Druck, Journalismus, Papier ist das Ergebnis eines Beschlusses des ÖGB-Bundesvorstandes von Ende Juni dieses Jahres. Dieser hatte damit dem Votum einer unmittelbar vorangegangenen Urabstimmung der Journalisten Rechnung getragen, bei dem 97 Prozent für einen Übertritt zu Druck und Papier gestimmt hatten.

ÖGB, 4. September 2001
Nr. 709

Rückfragen & Kontakt:

Tel. 52382 31,
e-mail: franz.bittner@drupa.oegb.or.at

Vorsitzender Franz Bittner,

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB/NGB