Zellot: Bauern sollen bei Elementarschäden nicht zu Bittstellern werden

Bundesweite Ernteausfallversicherung gefordert

Wien, 2001-09-04 (fpd) - "In Kärnten sind derzeit 40.000 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche gegen Hagel, davon aber nur 27.000 ha gegen Ernteausfall versichert. Durch die starken Trockenschäden haben die Bauern heuer besonders hohe Ernteausfälle. Dies sollte zum Anlaß genommen werden, die Bauern im vorhinein abzusichern und - so wie bei der Hagelversicherung - bundesweit eine Versicherung gegen Elementarereignisse und Ernteausfälle zu schaffen, die von Bund und Ländern zu je 25 % gefördert wird", meinte heute der Vizepräsident der Kärntner Landwirtschaftskammer und freiheitliche Abgeordnete Roland Zellot ****

"So werden die Bauern nicht zu Bittstellern degradiert, die um ihre Existenz bangen müssen, wenn von der öffentlichen Hand keine finanzielle Unterstützung gewährt wird. In diese Ernteausfallversicherung sollten aber nicht nur die Ackerflächen einbezogen werden. Ich könnte mir gut vorstellen, daß eine verbesserte Ernteversicherung auch auf das Gründland ausgedehnt wird", forderte Zellot weiter.

Der Kärntner Vizepräsident der Landwirtschaftskammer wird schon im Herbst ein entsprechendes neues Versicherungsmodell vorstellen. (Schluß)

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