Margulies: Bartenstein verniedlicht bewusst Euro-Umstellungsprobleme

Grüne fordern konkrete Maßnahmen gegen Euro-Sünder

Wien (Grüne) - Hinter der Ignoranz von Minister Bartenstein gegenüber EURO-Sündern vermutet der Budgetsprecher der Wiener Grünen, Landtagsabgeordneter DI Martin Margulies "eine bewusste Vorgehensweise der Bundesregierung zur Rettung des Nulldefizits". Margulies: "Gerade in Zeiten einer Konjunkturabschwächung ist der Bundesregierung anscheinend jedes Mittel recht. Frei nach dem Motto:
'auch Kleinvieh macht Mist'. Profitiert doch die Bundesregierung von Mehreinnahmen bei der Mehrwertsteuer, welche bei jeder Preiserhöhung anfällt."

Nach der ersten Teuerungswelle Anfang des Jahres kristallisiert sich nun im Bereich Medien und Telekommunikation der 1. September zum Stichtag für Teuerungen. "Kurier, Krone und Format haben ihre Euro-Umstellung bereits hinter sich gebracht. Nun zieht auch der Telekommunikationsbetreiber Max Mobil nach", so der Budgetsprecher der Wiener Grünen. So werden Klax.Max Kunden in Zukunft für ihre "HerziLine" statt bisher 1,00 Schilling (€ 0.07) künftig 1,40 Schilling (€ 0,10) bezahlen müssen. Mit dem Argument, dass man auf verändertes Kundenverhalten reagiere. Margulies: "Die Teuerung um 40 Prozent spricht für sich selbst."

Margulies: "Es ist höchste Zeit von der illusionären Nulldefizitpolitik abzugehen und im Gegenzug dazu sinnvolle, konjunkturpolitische Maßnahmen zu setzen." Im Zusammenhang mit den EURO-Sündern fordern die Wiener Grünen den zuständigen Minister auf, endlich konkrete Maßnahmen vorzustellen um eine zum Teil schon jetzt stattfindende Teuerungswelle zu stoppen.

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