Bartenstein: Fairer Wettbewerb für Stromkonsumenten in Salzburg und Steiermark hergestellt

Netztarifreform in Salzburg und der Steiermark ermöglicht

Wien (BMWA-OTS) - Netztarifsenkung um 400 Millionen Schilling

"Durch die Festsetzung von neuen Netztarifen in
Salzburg und in der Steiermark herrschen nun für alle österreichischen Stromkunden ab dem 1. Oktober 2001 gleiche und faire Bedingungen am freien Markt. Damit kann jeder Konsument den neuen Wettbewerb durch die Stromliberalisierung für sich nützen", erklärte Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Dr. Martin Bartenstein, der heute auf Basis eines Gutachtens der E- Control GmbH. eine neue Netztarifverordnung für die Netzbereiche der Salzburg AG und STEWEAG unterschrieben hat. ****

Ab 1.Oktober 2001 kann jeder Endverbraucher seinen Stromlieferanten frei wählen. Ausschlaggebend für die Entscheidung der meisten Konsumenten wird der Strompreis sein. Dieser setzt sich aus den Energie- und den Netzkosten zusammen. Hohe Netzkosten schränken dabei den Wettbewerb ein. Mit der neuen Verordnung wird jedoch in Salzburg der Netztarif für Haushalte und Kleingewerbe durchschnittlich um 10,8% reduziert.

In der Steiermark werden die Netztarife der STEWEAG und der an ihr Netz angeschlossenen Weiterverteiler um 300 Millionen Schilling (rund 218.000 Euro) oder um 17% gesenkt. In der Steiermark lag bei Haushalten und Kleingewerbebetrieben der Anteil der Netzkosten an der Gesamtstromrechnung mit ca. 85% weit über den Bundesdurchschnitt (63%). Durch die Verordnung gibt es einen sachgerechten Ausgleich zwischen den Netztarifen für Haushaltskunden und jenen für Großabnehmer.

Die nunmehr vorgenommenen Anpassung der Tarifstruktur ist eine erste strukturelle Maßnahme, der weitere Senkungsschritte folgen werden. So ist in der Steiermark durch die Kooperation zwischen STEWEAG und STEG, die derzeit umgesetzt wird, eine weitere Kostenreduktion realistisch. Hier wird es durch die Zusammenlegung der Netze zu geringeren Tarifen kommen.

Die vorgenommenen Änderungen erfolgten mit Zustimmung des Elektrizitätsbeirates, in welchem die Sozialpartner vertreten sind. "Es ist zu erwarten, dass durch die Senkung der Netzkosten und durch den einsetzenden Wettbewerb die Strompreise für die Kunden der STEWEAG und Salzburg AG bis zu 5% sinken werden", schloss Wirtschaftsminister Bartenstein.

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