Neue Flächenwidmung im 12. Bezirk

Wien, (OTS) Für ein Gebiet zwischen Oswaldgasse, Trasse der ÖBB (Küchenschleife), Trasse der U-Bahnlinie U6 und Hoffingergasse im 12. Bezirk wurde der Entwurf eines neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes (Plan Nr. 7337) erarbeitet.

Das sind die Planungsschwerpunkte:

Nach Schließung der KDAG 1997 wurde ein neues Konzept zur Besiedelung des Areals erarbeitet. Integraler Bestandteil war und ist hierbei die Einbindung der Bürger, deren Wünsche und Forderungen auf Basis des 1998 durchgeführten städtebaulichen Wettbewerbs die Grundlage des nun vorliegenden Entwurfs bilden. Besonderes Augenmerk gilt der Vorsorge für Wohnen und Arbeiten. Gestalterisch wird auf eine städtebaulich, dynamisch differenzierte Struktur Wert gelegt. Der ruhende Verkehr ist auf Garagen beiderseits der Grießergasse/Verbindungsbahn, die ihrerseits Lärmschutzeinrichtungen darstellen und zwei kleinere Garagen mit Zufahrt über die Thorvaldsengasse und Hoffingergasse konzentriert. Die Oswaldgasse soll weitestgehend verkehrsberuhigt bleiben, daher wird in einem Teilbereich die widmungsmäßige Voraussetzung für die Planung einer autofreien Siedlung geschaffen. Das Gelände der ehemaligen KDAG wird frei von motorisiertem Verkehr sein und soll ausschließlich von Fußgehern und Radfahrern frequentiert werden. Entlang der U-Bahn Linie U6 soll ein allgemein zugänglicher Grünbereich, der sogenannte Bahnpark, entstehen. Bestehende Wohngebiete im Planungsraum werden wie bisher berücksichtigt.****

Der Entwurf des neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes liegt von 6. September bis 18. Oktober in der Magistratsabteilung 21B, Wien 1., Rathausstraße 14-16, 3. Stock, Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 15 Uhr sowie in der Planungsauskunft Wien, 1. Stock, Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 12.30 Uhr, Donnerstag bis 17.30 Uhr zur öffentlichen Einsicht auf. Der Entwurf wird zusätzlich am 20. September und 27. September in den Räumen der Bezirksvorstehung für den 12. Bezirk vorgestellt, wo Sie zwischen 14.30 und 18.00 Uhr nähere Auskünfte erhalten können. Diese Seite finden Sie auch im Internet: wien-online ( www.wien.gv.at/ )

Stellungnahmen zu diesem Entwurf können innerhalb der Auflagefrist in schriftlicher Form an die Magistratsabteilung 21B (Stadtteilplanung und Flächennutzung Süd) gerichtet werden.
Sobald die öffentliche Auflage abgelaufen ist, werden die vorgebrachten Anliegen geprüft und nach Möglichkeit berücksichtigt. Sollte dies nicht möglich sein, muss darüber dem Gemeinderat berichtet werden, der schließlich über den neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan entscheidet. Nach erfolgtem Gemeinderatsbeschluss wird der neue Plan als Verordnung kundgemacht und ist damit rechtswirksam. Gegen Ersatz der Druckkosten kann man den Flächenwidmungs- und Bebauungsplan in der Planungsauskunft Wien, 1., Rathausstraße 14-16, 1. Stock, in den oben angegebenen Öffnungszeiten erwerben. (Schluss) gb

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Gaby Berauschek
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