Bures: FPÖ bestätigt Wählerbetrug durch FPÖ-"Sozialfonds"

Wien (SK) "Nun haben wir auch die Bestätigung durch die FPÖ selbst: Die Einkommensbegrenzung von 66.000 Schilling gibt es definitiv nicht", erklärte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures am Dienstag. FPÖ-Generalsekretärin Zierler und Ex-FPÖ-Bundesgeschäftsführer Trattner hätten als Kenner der Materie gestern in der "Zeit im Bild" den Schwindel und Wählerbetrug, den die FPÖ mit ihrem "Sozialfonds" betreibt, bestätigt. Trattner, der eingestehen musste, dass das 13. und 14. Gehalt nicht berücksichtigt wird, habe eindrucksvoll bewiesen, was die FPÖ unter "gläserner Partei" versteht. "Mit dem sogenannten 'Sozialfonds' hat die FPÖ die Menschen bewusst getäuscht und für dumm verkauft", so Bures gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. In diesem Zusammenhang verwies Bures darauf, dass Parteichefin Riess-Passer auch wenn man das 13. und 14. Gehalt nicht berücksichtige, um 20.000 Schilling über der selbstgewählten Einkommensgrenze liegt. ****

Bezeichnend ist für Bures auch, dass seitens der FPÖ niemand die "plumpen Tricks", mit denen beim "Sozialfonds" hantiert werde, entkräften konnte. So sei die FPÖ eine Erklärung dafür schuldig geblieben, dass die Parteisteuer, die als Werbungskosten bei der Einkommenssteuer geltend
gemacht werden kann, zur Hälfte wieder zurückfließt. (Schluss) se

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