Der EURO in der Geldbörse

Lederwarenerzeuger und -händler empfehlen Börsen mit übersichtlichen Kleingeldfächern oder unterteilten Münzfächern

Wien (PWK 611) Die bevorstehende Umstellung auf den Euro wirft die Frage auf, wie eurogerecht die auf dem Markt befindlichen Börsen sind. Medien wie Konsumenten befürchten, dass durch eine Zunahme an Münzgeld die Geldbörsen zu klein sein werden und außerdem die Banknoten im neuen Format nicht in die entsprechenden Fächer passen würden. Immer wieder taucht die Frage auf, ob es schon die neuen EURO-Börsen gibt.

Selbstverständlich haben sich Lederwarenerzeuger und -händler schon seit geraumer Zeit mit diesen Fragen beschäftigt und einige Tipps für die Zeit nach dem 1. Jänner 2002 zusammengestellt. Franz Illenberger, Vorsitzender des Bundesfachausschusses Lederwarenhandel: "Die meisten Hersteller statten seit etwa einem Jahr ihre Geldbörsen mit formatgenauen Mustern des 500 Euro-Scheines aus. Was die Münzen anbelangt, so ist es vor allem wichtig, Börsen mit übersichtlichen Kleingeldfächern zu wählen, denn in der ersten Zeit nach der Umstellung werden wir sicherlich Schwierigkeiten haben, die Münzen (vor allem durch die unterschiedlichen Rückseiten) optisch zu erkennen. Traditionelle Börsen, wie das "Gigerl", das "Zahlbrett" und die sogenannte "Wiener Schachtel", werden vermutlich wieder mehr gefragt sein. Ebenso sind Börsen zu empfehlen, die ein unterteiltes Münzfach aufweisen."

Für die Zeit der Umstellung (bis 28. Februar 2002), wenn zwei Währungen gleichzeitig im Umlauf sind, empfiehlt sich der Gebrauch einer eigenen preiswerten Geldbörse für den Euro bzw. den Schilling, so wie dies im Urlaub durchaus üblich ist. Entsprechende Angebote finden sich in den Sortimenten des Einzelhandels.

Man sollte sich also nicht zu sehr verunsichern lassen: Funktionelle Börsen mit ausreichend Platz für Banknoten, Belege, Kredit- und andere Karten, sowie mit übersichtlichen Kleingeldfächern sind absolut EURO-gerecht und sind in den laufenden Kollektionen der Lederwarenfachhändler zu finden. (RH)

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Dr. Manfred Kandelhart
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Wirtschaftskammer Österreich

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