Kräuter: Grassers neuerlicher Beweis für FPÖ-Freunderlwirtschaft

Wien (SK) Als unerträglich bezeichnete Dienstag SPÖ-Rechnungshofsprecher Günter Kräuter wie es sich die freiheitliche Ministerriege laufend zu richten versuche, wenn es darum gehe auf Kosten der Steuerzahler befreundete Organisationen und Firmen mit lukrativen Jobs zu bedienen, kritisierte Dienstag SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter. Jüngstes Beispiel dafür sei Finanzminister Grasser, der bei seinen Ministerreisen den Privatjets des Magna-Konzerns den Vorzug gibt, obwohl ein gültiger Vertrag mit der Lauda-Air besteht: "Das Finanzministerium kann dementieren was es will, es ist und bleibt Freunderlwirtschaft, wenn ein Minister ausgerechnet mit den Jets jenes Konzerns durch die Welt düst, zu der er ein Rückkehrrecht hat!", so Kräuter. ****

Als Verhöhnung der Steuerzahler bezeichnete Kräuter, dass darüber hinaus das Finanzministerium von sich aus genau diesen Konzern eingeladen habe, an der Ausschreibung zur Vergabe eines neuen Flugvertrages zum Transport von Regierungsmitgliedern teilzunehmen:
"Ich kann nur hoffen, dass es sich dabei nicht um eine Vorleistung für einen eventuellen Wiedereinstieg des Finanzministers in den Magna-Konzern handelt."

Die SPÖ-Fraktion werde jedenfalls genau darauf achten, dass bei dieser Ausschreibung alles mit rechten Dingen zugeht und gegebenenfalls den Rechnungshof einschalten, schloss Kräuter. (Schluss) ns/mm

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK