ARBÖ: Letztes Sommerreisewochende lässt kilometerlange Staus befürchten

Ferienende in West- und Südösterreich, sowie in Bayern und

Wien (ARBÖ) - Baden-Württemberg

Geht der Trend endgültig weg vom Reisesamstag? War das
schlechte Wetter verantwortlich? Oder war das vergangene Wochenende die Ausnahme von der Regel? Diese Fragen stellen sich den Verkehrsexperten angesichts des relativ "ruhigen" Reiseverkehrs am vorigen befürchteten "Superstau-Wochenende". Die Antwort auf diese Fragen wird das letzte Reisewochenende bieten, ist man sich beim ARBÖ sicher. Für rund 740.000 Schüler aus den Bundesländern Oberösterreich, Kärnten, Salzburg, Tirol, Vorarlberg und der Steiermark enden die Sommerferien. Aber auch ihre Leidensgenossen aus den deutschen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg müssen ab kommender Woche
wieder die Schulbank drücken.

Stauanfällig werden wieder einmal die Transitstrecken in Westösterreich sein. Vor allem der Tauerntunnel und der Katschbergtunnel auf der A10, Tauernautobahn, werden am Samstag in den Staumeldungen auftauchen. Wobei sich der Tauerntunnel an den vergangenen Reisewochenenden eher als Staupunkt in Richtung Süden erwiesen hat. Viele werden das vorhergesagte Schlechtwetter nutzen um noch einen Kurzurlaub an der Adria oder anderen Mittelmeerstränden zu verbringen. Daher erwarten die Experten des ARBÖ auch an diesem Samstag vor allem in den frühen Morgenstunden und am Vormittag kilometerlange Staus in Richtung Süden vor dem Tauerntunnel. Das Nadelöhr auf dem Weg in den Norden wird voraussichtlich der Katschbergtunnel bilden. Hier wird es im Laufe des späten Vormittags und der Nachmittagsstunden sicher wieder zu Blockabfertigung und Staus kommen. Ob die Staus mehr als 4 bis 5 Kilometer lang werden, wird sich erst herausstellen.

In Tirol werden wie sooft die Kolonnen vor der Mautstelle Schönberg auf der A13, Brennerautobahn, kilometerlang zurückstehen. Aber auch auf der B179, Fernpaß Bundesstraße, wird es im gesamten Verlauf zwischen Nassereith und dem Grenztunnel Vils-Füssen auf einer Strecke von rund 53 Kilometern zum Teil nur im Schrittempo weitergehen. Durch den Lermoosertunnel und der Grenztunnel zwischen Vils und Füssen werden am Samstag und vermutlich auch am Sonntag die Fahrzeuge nur mehr blockweise in Richtung Norden geschleust werden. Ebenfalls mit längeren Verzögerung in Richtung Norden sollten Autofahrer in Oberösterreich auf der B138, Pyhrnpaß Bundesstraße, zwischen Klaus und St. Pankraz rechnen.

Aber auch im angrenzenden Ausland haben sich über den Sommer einige Nadelöhre herauskristallisiert. In Südtirol heißt es an jedem Reisewochenende vor der Mautstelle Sterzing "bitte warten". An diesem Samstag wird die Blechkollone in Richtung Norden vermutlich stundenlang mehrere Kilometer betragen. Im benachbarten Bayern gilt vor allem der Grenztunnel bei Füssen als Anziehungspunkt für Staus. Aber auch auf der A8., Verbindung München-Salzburg, werden von Salzburg in Richtung bayrische Metropole sicherlich Staus nicht ausbleiben. Auf kilometerlangen Teilstücken ist nur sehr zäher Verkehr
zu erwarten.

"Wir werden sehen wie weit sich die Gegenverkehrsbereiche und Baustellen auf der A1, Westautobahn, zu Staus und längeren Verzögerungen führen werden. Sollte auch das letzte große Sommerreisewochenende so ruhig wie das vorige ablaufen, lässt sich sicher eine Tendenz von der Abkehr des Samstages als Reisetag bestätigen. Sollten allerdings die befürchteten Riesenstaus eintreten, dürfte das letzte Wochenende nur die Ausnahme der Regel sein", so Thomas Haider vom ARBÖ-Informationsdienst.

(Forts. mögl.)

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