Zucker in der Schwangerschaft - Stille Gefahr für Ungeborene

Wien (OTS) - Die Risiken in der Schwangerschaft an Diabetes zu erkranken werden auch heute noch weitgehend unterschätzt. Beim sogenannten Gestationsdiabetes liegt für die werdende Mutter meist keine unmittelbare Gefahr vor, während die Schäden beim ungeborenen Kind nur selten erkannt werden. Aus Gründen der Vorsicht sollte daher ein oraler Glukosetoleranztest (oGGT) in der 26. bis 28. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden. Liegt dann bei der Mutter die Diagnose Zuckerkrankheit vor, wird durch folgende Methode die Notwendigkeit einer Insulinbehandlung überprüft: Um einen eventuellen Insulinüberschuss beim Baby feststellen zu können, wird eine Messung des Fruchtwasserinsulins in der 28. - 30. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Das Testergebnis macht es dem Arzt infolge möglich, zwischen einem insulinpflichtigen und einem einfach mit Diät behandelbaren Schwangerschaftsdiabetes zu unterscheiden. Diese Vorgangsweise kann die Gefahr von Schäden für die Mutter und insbesondere das Ungeborene durch überhöhte Zuckerspiegel in der Schwangerschaft eindämmen. (Mag. Birgit Loss, Universimed)

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