Entscheidung im Prix Ars Electronica 2001

Die Gewinner der Goldenen Nicas gekürt

Wien (OTS) - "And the winner is ...": Die Preisverleihung des Prix Ars Electronica 2001 setzte am 3. September 2001 abends im ORF-Landesstudio Oberösterreich und live um 21.30 Uhr in 3sat (ORF 2 berichtete um 0.30 Uhr) den glanzvollen Schlusspunkt im diesjährigen Wettbewerb. Ein neuer Verleihungsmodus sorgte im Rennen um die Goldenen Nicas für Spannung unter Künstlern und Gästen des von Ingrid Thurnher und Josef Broukal moderierten Abends. Pro Wettbewerbssparte waren jeweils drei Arbeiten für Geldpreise nominiert. Wer freilich die mit je 10.000 Euro dotierten Goldenen Nicas bekommen würde war bis zuletzt bestgehütetes Geheimnis. Entsprechend groß war dann die Freude bei den Gewinnern:

* Xavier de l'Hermuzière und Philippe Grammaticopoulos aus Frankreich für die Animation "Le Processus" in der Sparte "Computeranimation/Visual Effects",

* Ryoji Ikeda aus Japan für die Komposition "Matrix" in der Sparte "Digital Musics",

* Carsten Nicolai aus Deutschland und Marco Peljhan aus Slowenien für die Rauminstallation "polar" in der Sparte "Interaktive Kunst",

* Team cHmAn aus Frankreich für das Online-Spiel "Banja" in der Sparte "Net Vision",

* Joshua Davis aus den USA für "IPIRIAIYISITIAITIIIOINI" in der Sparte "Net Excellence" und

* Markus Triska aus Langenzersdorf in Niederösterreich für das Spiel "Jind", mit dem er die Goldene Nica in der Sparte "cybergeneration -u19 freestyle computing" eroberte.

Insgesamt sind zum Prix Ars Electronica 2001 rund 2.200 Werke aus 62 Ländern der Erde eingereicht worden. Hochkarätig besetzte Fachjurys erkoren bereits im April in geheimer Wahl die jeweiligen Sieger. Insgesamt wurden so 18 Werke in den sechs Wettbewerbskategorien (davon eine Doppelkategorie: Net Vision/Net Excellence) für die Goldenen Nicas nominiert.

Zusätzlich zu den Goldenen Nicas und zu den Auszeichnungen können sich die Gewinner über Geldpreise im Gesamtwert von 100.000 Euro, gestiftet von jet2web Internet, freuen.

Wer mehr über den Prix Ars Electronica wissen möchte, hat jetzt - zur Zeit des Festivals Ars Electronica - dazu besonders gute und vielfältige Gelegenheiten.
Über die Website »http://www.aec.at/takeover« lässt sich das gesamte Festivalprogramm und Details über alle Veranstaltungen, Events, Ausstellungen, Konzerte und Performances herunterladen.

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