Zierler: Skandalöse Pensionsprivilegien im ÖGB

Verzetnitsch nicht nur unglaubwürdig sondern inzwischen sogar untragbar

Wien, 2001-09-02 (fpd) - Der ÖGB versinkt immer weiter in die Privilegienskandale seiner Führungsspitze, so FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler zu einem "Format"-Bericht über die Pensionsprivilegien der ÖGB-Spitze.

Die so genannte Offenlegung ihrer Gehälter war eine einzige Farce. Ganz "zufällig" haben Verzetnitsch, Nürnberger und Co. vergessen, ihre Bonzenpensionen zu erwähnen.

Eine Pension, die 14 mal höher ist als die Durchschnittspension eines Arbeiters, eine innerbetriebliche Regelung im ÖGB durch die Verzetnitsch die Differenz der ASVG-Pension auf 80 Prozent aufgezahlt werde, damit stünden Verzetnitsch, Nürnberger und Co. in bester SPÖ-Pensionsprivilegientradition und reihten sich nahtlos bei den Pensionsmillionären Vranitzky und Klima ein.

"Dass dieses Zusatzzuckerl einer Aufzahlung laut Format auch noch von den ÖGB-Mitgliedern bezahlt wird, ist der Gipfelpunkt der Frechheit. Verzetnitsch, Nürnberger und Co. haben jedes Recht verwirkt, das Wort 'soziale Gerechtigkeit' auch nur in den Mund zu nehmen. In Wahrheit ist Gagen- und Pensionskaiser Verzetnitsch als Arbeitnehmervertreter nicht nur unglaubwürdig sondern bereits untragbar. Hätten er und seine Genossen Mut, würden sie sich freiwillig der Urwahl durch die ÖGB-Mitglieder stellen, so Zierler abschließend.

(Schluss)

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/FPD