FORMAT: Vier Bieter sind in der Finalrunde beim Dorotheums-Verkauf

OneTwoSold hat die besten Chancen auf den Zuschlag/ ÖIAG schließt Verhandlungen innerhalb der nächsten zehn Tage ab

Wien (OTS) - Vier Bieter haben es beim Verkauf des Auktionshauses Dorotheum in die Finalrunde geschafft, berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner neuesten Ausgabe. Mit von der Partie sind noch Internet-Versteigerer OneTwoSold, die Investmentgesellschaft UIAG, die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich sowie die spanische Afinsa Group.

Laut FORMAT hat OneTwoSold die besten Chancen, den Zuschlag für das Dorotheum zu bekommen. Die Eigentümer Christoph Dichand sowie die Brüder Erwin und Hanno Soravia haben vor der letzten Verhandlungsrunde, in der noch Nachbesserungen möglich sind, 920 Millionen Schilling geboten.

Auch die UIAG, die nach dem Debakel mit Libro wieder positive Schlagzeilen braucht, liegt nicht schlecht im Rennen. Ihr Angebot liegt sogar über einer Milliarde Schilling. Allerdings hat sie Einschränkungen bei der Übernahme der Verbindlichkeiten des Dorotheums gemacht.

Die RLB Oberösterreich hat laut dem FORMAT-Bericht zuletzt 865 Millionen Schilling geboten. General Ludwig Scharinger hat jedoch das Problem, daß ihm etliche Partner des ursprünglichen Konsortiums abhanden kamen. Nur die Valora AG, die unter anderem den PR-Profis Peter und Paul Hochegger gehört, ist noch mit ein paar Prozent dabei.

Unberechenbare Außenseiter sind die spanischen Afinsa Group und deren italienischer Partner Finarte, die aus dem Versteigerungsgeschäft kommen. In diesem Konsortium mischt auch der Salzburger Aristokrat Johannes Graf von Moy mit, Eigentümer der Gmundner Keramikmanufaktur und der Salzburger Zarian Juwelen Handel GmbH.

ÖIAG-Chef Johannes Ditz wird den Verkauf des Dorotheums FORMAT zufolge innerhalb der nächsten zehn Tage abschließen.

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