FORMAT: Teure Dienstreisen des Bundespräsidenten in Privatjets

Innsbruck-Flug Klestils zur Ski-WM kostete 194.000 Schilling

Wien (OTS) - Bundespräsident Thomas Klestil hat im Zeitraum zwischen 1. Oktober 2000 und 16. Juni 2001 insgesamt 14 Dienstreisen in Privatjets der Lauda Air absolviert, woraus dem Steuerzahler ungewöhnlich hohe Kosten entstanden sind. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.

Ein Flug zur sub auspiciis-Promotion an der Innsbrucker Leopold Franzens-Universität am 16. Jänner dieses Jahres mit einem elfsitzigen Learjets 60 bescherte dem Staatssäckel laut FORMAT eine Belastung von exakt 6.734 Euro, umgerechnet 92.000 Schilling.Ein Flug zum selben Anlaß nach Salzburg kostete 5.126 Euro oder 70.000 Schilling. Auch die 170 Kilometer nach Graz bewältigte Klestil per Learjet zum Preis von 51.000 Schilling.

Zur UNO-Drogenkonferenz im Dezember des Vorjahres nach Palermo ließ sich der Präsident laut FORMAT an Bord einer 18sitzigen Challenger fliegen. Flugkosten für den zweitägigen Sizilien-Trip:
19.280 Euro, umgerechnet knapp 265.000 Schilling.

Auch für kurze Strecken wie nach Innsbruck benützte Klestil die 18 sitzige Challenger geflogen zu werden. Flugkosten der Visite Klestils nach Tirol zwischen neunten und elften Februar dieses Jahres zur Ski-Weltmeisterschaft nach St. Anton: 14.157 Euro, umgerechnet knapp 194.000 Schilling.

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