"profil": General Partners AG droht Insolvenz

Zusätzliche Abschreibungen von bis zu 100 Mio. S. - genaue Zahlen zur Überschuldung bis 7. September

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, kündigt sich in der General Partners-Unternehmensgruppe des in Klagenfurt inhaftierten Geschäftsmannes Wolfgang Kössner die nächste Insolvenz an. Nach dem Konkurs der Wiener Wertpapierhandelsgesellschaft General Commerce Bank AG, vormals WMP AG, steht nun auch die börsenotierte General Partners Immobilienbesitz AG (GPI) vor dem Aus. Eine vom Sanierungsvorstand Heimo Keber veranlasste Neubewertung des Immobilien- und Beteiligungsportefeuilles wird zusätzliche Abschreibungen von bis zu 100 Mio. S. erforderlich machen, schreibt "profil".

Für das Wirtschaftsjahr 2000 könnte der Verlust der ehemaligen Residenz Realbesitz AG damit 370 Mio. S. erreichen. Vorstand Keber gegenüber "profil": "Die Gesellschaft wäre damit nicht nur illiquide sondern auch überschuldet. Gewissheit haben wir aber erst, wenn wir die endgültigen Zahlen haben." Diese sollten, so "profil", bis 7. September vorliegen.

Die GPI steht bei Banken mit insgesamt 130 Mio. S. in der Kreide, wovon 90 Mio. auf die Creditanstalt entfallen. Auf dem in Untersuchungshaft befindlichen ehemaligen GPI-Vorstand Wolfgang Kössner und drei weiteren Managern lastet der Verdacht des schweren gewerbsmäßigen Betrugs. Kössner, für den die Unschuldsvermutung gilt, hat die Vorwürfe wiederholt zurück gewiesen.

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