Westenthaler: Jetzt ist Rücktritt Verzetnitschs endgültig fällig

ÖGB-Präsident bezeichnet 200.000 Schilling Monatseinkommen als angemessen

Wien, 2001-09-01 (fpd) - "Jetzt ist der Rücktritt des ÖGB-Präsidenten endgültig fällig", sagte heute FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler Bezug nehmend auf die heutigen Aussagen von ÖGB-Präsident Verzetnitsch im "Journal zu Gast".

Der ÖGB-Präsident habe offensichtlich jegliche Bodenhaftung verloren, "gibt sich präpotent, überheblich und verhöhnt nach wie vor alle österreichischen Arbeitnehmerinnen und -nehmer", so Westenthaler. Verzetnitsch habe im heutigen "Journal zu Gast" allen Ernstes behauptet, dass sein Monatsgehalt von rund 200.000 Schilling, also rund das Zehnfache des österreichischen Durchschnittseinkommens, angemessen sei und dies auch die Bevölkerung so sehe. "Wer die Bevölkerung für so dumm verkauft und auch in seinen Einschätzungen so falsch liegt, der hat an der Spitze des ÖGB nichts verloren", so der FPÖ-Klubobmann wörtlich.

Weiters habe der ÖGB-Präsident keinerlei Willen für Reformen bzw. für die Einführung von Bezugsobergrenzen erkennen lassen, kritisierte Westenthaler. Nach der Mutlosigkeit im Zuge der Urabstimmung auch seine eigene Position zur Wahl zu stellen drehe Verzetnitsch nun weiter an der Schraube der Überheblichkeit sowie der Verhöhung seiner Mitglieder.

"Seine heutigen Aussagen sind jedenfalls ein einziger Skandal und sollten jeden ÖGB-Funktionär zum nachdenken anregen. Aber das passiert ohnehin bereits, wie man aus den Aussagen Nürnbergers ersehen kann. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende", sagte Westenthaler abschließend.
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