Becker folgt Mohaupt als Generalsekretär des Österreichischen Seniorenbundes - BILD (web)

Wien (OTS) - Der Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes LH-Stv. a.D. Stefan KNAFL informierte heute die Öffentlichkeit offiziell vom Generationswechsel in der Bundesorganisation des Österreichischen Seniorenbundes: Der bisherige Generalsekretär Ing. Wilhelm MOHAUPT, 65, der sein Amt über 20 Jahre lang ausübte und sich große Verdienste für die Seniorenorganisation erwarb, geht in Pension, wird aber weiterhin in wichtigen Institutionen für den Seniorenbund tätig sein, so im Präsidium des Österreichischen Seniorenrates und der Europäischen Senioren Union. Mohaupt wird auch als Seniorenvertreter dem neuen Verwaltungsrat des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger angehören. Knafl stellte als neuen Generalsekretär des Österreichischen Seniorenbundes Heinz. K. BECKER, 51, vor, der seine Tätigkeit in der Bundesorganisation mit 1. September aufnimmt.

Seniorenbund-Obmann Knafl würdigt im Besonderen Mohaupts Leistung und Persönlichkeit, da "der scheidende Generalsekretär entscheidend zur heutigen organisatorischen Stärke des Seniorenbundes mit knapp 280.000 Mitgliedern in 2.400 Ortsgruppen in allen Bundesländern beigetragen hat." Mohaupt, beruflich auch als erfolgreicher Fahrschulbesitzer in Wien bekannt, war seit 1981 Generalsekretär im Seniorenbund (damals noch Österreichischer Pensionisten- und Rentnerbund) und koordinierte diesen in einer äußerst fruchtbaren Zusammenarbeit mit den 9 Landesorganisationen als Interessenvertretung sowie Sozial- und Serviceorganisation auf Bundesebene.

Mohaupt, gelernter Starkstromingenieur, war schon seit 1965 im Wirtschaftsbund tätig und übernahm noch unter Obmann VK a.D. Dr. Hermann Withalm die Aufgabe des Seniorenbund-Generalsekretärs. Mohaupt ist in vielen wichtigen Institutionen ein Begriff für effiziente Seniorenarbeit geworden, so als Generalsekretär der Europäischen Senioren Union, vorher schon als Generalsekretär der EURAG, weiters als Mitglied der Hörer- und Sehervertretung im ORF, in der Politischen Akademie, in der Arbeitsgemeinschaft "Österreichische Seniorenhilfe", im Beirat des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, als Mitglied des Bundesseniorenbeirates und des Österreichischen Seniorenrates. Mohaupt erhielt 1993 das Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.

Mit 1. September 2001 übernimmt Heinz K. Becker die Agenden des Generalsekretariates des Österreichischen Seniorenbundes. Becker kommt aus der Wirtschaft und nahm nach seinen beruflichen Anfängen im Export rund 25 Jahre lang Führungspositionen in der Werbewirtschaft ein, auf Industrieseite wie beim Philips-Konzern sowie bei Agenturen wie GGK und Grey, bis er 1992 mit seiner eigenen Werbeagentur erfolgreich als selbständiger Unternehmer tätig wurde. Als marketing-orientierter Werbeprofi und Kommunikationsexperte mit internationalem Schwerpunkt war er für viele renommierte Unternehmen wie Palmers, BP, Honda, Intercontinental Hotels, Neckermann oder Interio tätig.

Heinz K. Becker lernte den Österreichischen Seniorenbund mit allen Landesorganisationen speziell durch seine Projektarbeit im Rahmen der Informationskampagne für die Senioren zur kommenden EURO-Einführung kennen. "Es hat mich fasziniert, wie schlagkräftig und effizient die Verantwortlichen des Seniorenbundes diesen als moderne Interessenvertretung und Serviceorganisation für die ältere Generation positionieren konnten und das eine eminente Bedeutung für die Zukunft besitzt, wenn es primär darum gehen wird, die spezifischen Interessen der weiter wachsenden Bevölkerungsgruppe der Senioren in allen Lebensbereichen zu vertreten - dies wird nämlich eine enorme Herausforderung im Lichte der rasanten gesellschaftlichen Entwicklungen sowie der budgetpolitischen Situation im gesamten Gesundheits- und Sozialwesen."

Neben den Managementaufgaben des Generalsekretariates will Becker speziell dazu beitragen, dass das Bundes-Seniorengesetz zukünftig auch in der politischen Realität gesetzeskonform umgesetzt wird. Denn dieses Gesetz besagt, dass die Dachorganisation der österreichischen Seniorenorganisationen, der Österreichische Seniorenrat, den Status eines Sozialpartners besitzt - mit gleichen Rechten wie die Wirtschafts-, Arbeiter- und Landwirtschaftskammern sowie die Gewerkschaft.

Persönliches

Becker, der sich politisch als fortschrittlich-konservativ bezeichnet, schöpft aus einem persönlichen Lebenserfahrungs-Mix, der ihn, Sohn eines evangelischen Pfarrers, vom humanistischen Gymnasium über viele Auslandsjahre in Berlin und Süd/Ost-Europa zur besonderen Faszination der Kommunikationsarbeit im Medien- und Werbebereich führte, bis hin zur Lehrtätigkeit an Fachhochschule und Werbeakademie.

Privat lebt Becker - mit seiner Frau Anna, seit 27 Jahren verheiratet, 2 Kinder - in Perchtoldsdorf nahe Wien und ist auch im dortigen Rotary Club aktiv. Becker bezeichnet sich als Musikfreund vieler Richtungen, zum Beispiel die Klassik zu Beginn des 20.Jahrhunderts oder zum easy-listening die Musik der 40er bis 60er, allen voran Frank Sinatra und ähnliche. Becker ergänzend: "Generell bin ich ja ein Medienfan im weitesten Sinn, der leider nur zuwenig Zeit hat für das Schmökern interessanter Magazine oder alter Bücher, für Filme mit Tiefgang oder das Internetsurfen auf Webseiten mit Archiv- und Lexikoncharakter." Obwohl Becker ein ausgesprochener "Zuhause-Mensch" ist, der so auch Verkehrsstaus und Wochenendstress ausweicht, zieht es ihn gleichzeitig in die weite Welt mit "Reisen zu den schönen Plätzen unserer Erde!"

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