ARBÖ: Schon wieder Frontalzusammenstoß in einem einspurigen Tunnel!

Transitwege und Tunnels müssen verkehrssicherer werden

Wien (ARBÖ) - Heute Nachmittag gegen 16.00 Uhr ereignete sich
auf der A9, der Pyhrnautobahn im Laimbertunnel ein schwerer Verkehrsunfall. Nach ersten Informationen sind zwei Pkw aus unbekannter Ursache frontal ineinander gekracht. Mehrere Personen wurden verletzt. Durch schnelles eintreffen der Feuerwehr konnte
die Rauchentwicklung in Kürze unterbunden werden. Nach Angaben des ARBÖ - Informationsdienst mußte die A9 zwischen St.Pankraz und Windischgarsten für die Dauer der Aufräumarbeiten gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die, durch den Reiseverkehr überlastete B138 umgeleitet. Der ARBÖ meldete erhebliche Stauungen.

Ztl.: Transitwege müssen verkehrssicherer werden

Der heutige zweite Frontalcrash in einem einröhrigen Straßentunnel auf Autobahnen unterstreicht neuerlich die Forderung des ARBÖ,
dass eine Autobahn auch als Autobahn durch einen Berg, also mit
zwei richtungsgetrennten Tunnelröhren, geführt werden muß.
Auf die Fehler der Vergangenheit vor allem einröhrige Tunnelstrecken zu bauen muß jetzt umgehend die Antwort der politischen Verantwortlichen erfolgen.

Faktum ist dass mit zweiröhrige Straßentunnels kilometerlange Staus vor den Tunnels und Unfälle sowie Folgekosten in Milliardenhöhe vermieden werden könnten, betonte der ARBÖ. Abgesehen davon würden die Einsatzkräfte im Falle eines Unfalles rascher und selbst sicherer zur Unglücksstelle vordringen können.

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