Mitterlehner in Alpbach: "Weiterbildung als Themenfeld für Sozialpartnerschaft neu”

Wirtschaftskammer Generalsekretär-Stellvertreter will Weiterbildungs-Mentalitätswandel bei Klein- und Mittelbetrieben herbeiführen "

Alpbach (PWK606) - "Eine der prioritären Themenfelder einer Sozialpartnerschaft neu ist Weiterbildung”, forderte Reinhold Mitterlehner, Generalsekretär-Stellvertreter der Wirtschaftskammer Österreich, zum Abschluss der Alpbacher Wirtschaftsgespräche. "Zukunftspartnerschaft bedeutet Weiterbildung” und diese ist gerade für Klein- und Mittelbetriebe (KMU) von ganz besonderer Wichtigkeit. "Aber die Realität der Weiterbildung sieht in KMUs leider anders aus”, beschrieb Mitterlehner die mangelnden Weiterbildungs-Aktivitäten im Bereich der KMU. Anreizsysteme sollen das künftig ändern und den notwendigen Mentalitätswandel erzielen. In diesem Zusammenhang wird auch die Vorbildfunktion von großen Unternehmen immer wichtiger. Konkrete Verbesserung in der österreichischen Bildungspolitik sieht Mitterlehner durch die Einführung eines Bildungscluster und einer sechsjährigen Realschule zur Erlangung der mittleren Reife.

Mitterlehner unterstrich die Verantwortung der Sozialpartner. "Gemeinsam mit dem Staat und den Weiterbildungseinheiten sollen die Sozialpartner einen bundesweiten Bildungscluster einrichten.” Durch dieses kooperative Netzwerk aller österreichischen Bildungsträger erwartet sich die Wirtschaftskammer Einsparungseffekte und Qualitätsverbesserungen. "Umfassende Allgemeinbildung ist heute mehr denn je gefragt, deswegen soll eine Realschule die Grundtechniken verbessern”, brachte Mitterlehner die Bedeutung der mittleren Reife zum Ausdruck.

"Ausbildung wird als Leidensdruck erkannt werden”, beschrieb Mitterlehner die künftige Entwicklung. "Auch wenn viele Unternehmen beispielsweise den Fachkräftemangel heute noch nicht spüren, wird sich dieser in der Zukunft noch massiv auswirken.” Deswegen muss klar gemacht werden, dass wirtschaftlicher Erfolg künftig durch Weiterbildung erzielt werden kann.” (AB)

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