Die Zweierlinie ist in allen Relationen befahrbar

Fertigstellung des Radweges voraussichtlich Ende September

Wien, (OTS) Seit den frühen Morgenstunden des Freitags ist die so genannte "Zweierlinie" (1./7./8. Bezirk) termingemäß in allen Relationen befahrbar. Damit konnten, so Ing. Wolfgang Bergauer von der Bauleitung der MA 28 - Straßenverwaltung und Straßenbau (Geschäftsgruppe Stadtentwicklung und Verkehr), "für den Fließverkehr neben den generellen Abbiegemöglichkeiten von/zu der Zweierlinie auch die wichtigen Linksabbiegerelationen - in Fahrtrichtung Universitätsstraße - in die Neustiftgasse, die Josefstädter Straße und die Florianigasse aktiviert werden".

Restarbeiten auf den Gehsteigen und in den Bereichen der noch nicht überall fertig gestellten Lichtmaste werden unter Aufrechterhalten von zwei Spuren in Richtung Getreidemarkt und/oder örtlicher Sperre einer Spur in Richtung 9. Bezirk, aber jeweils nur zwischen 9 und 15 Uhr, durchgeführt. Die Fertigstellung des durchgehenden Radweges - zwischen Burggasse und Mariahilfer Straße (vor und zum Museumsquartier) sind die beidseitigen Einrichtungs-Radwege bereits benützbar - ist für Ende September vorgesehen. Darüber wird noch eine gesonderte Abschlussmeldung in der rk erfolgen.

Durchgehende Neugestaltung der Oberfläche

Neben den Umbauarbeiten der Wiener Linien in den Stationsbereichen der U-Bahn-Linie "U 2" wurde die Oberfläche im Abschnitt zwischen Mariahilfer Straße und Alser Straße neu konzipiert und entsprechend gestaltet. Das bedeutet drei durchgehende Spuren in Richtung 6. Bezirk/Getreidemarkt und zwei in Richtung 9. Bezirk/Universitätsstrasse bzw. Alser Straße. Auch die Fußgänger werden bedingt durch die Aufstellflächen in der Fahrbahnmitte, die Zweierlinie sicherer queren können.

Im gesamten Bauabschnitt wurden rund 11.500 Tonnen Asphaltbetondecken eingebaut, diese Menge entspricht einer Fläche von sechs Fußballplätzen oder dem Rauminhalt von sieben Einfamilienhäusern, rechnet der Projektkoordinator (MA 28), OStBR DI Peter Ruso, vor.

Koordination und Verkehrsphasen

Entscheidend für den Ablauf und die termingerechte Fertigstellung waren nicht zuletzt die Koordination der Dienststellen und die Abwicklung der Verkehrsphasen. Neben den Rücklegungen der Einbauten nach dem U-Bahn-Bau waren gleichzeitig Arbeiten an der Öffentlichen Beleuchtung, an den Verkehrslichtsignalanlagen und des Stadtgartenamtes erforderlich. Außerdem wurden Lichtwellenleiterkabel verlegt und die Hauszuleitungen für Wasser und Gas erneuert, um spätere Aufgrabungen möglichst zu vermeiden.

Die Verkehrsphasen wurden so erstellt, dass stets zwei Fahrspuren je Richtung aufrechterhalten werden konnten; damit war es möglich, auf eine Umleitung des Fahrzeugverkehrs in Richtung
9. Bezirk - und damit eine extreme Beanspruchung der Ringstraße - zu verzichten. In nur zwei Monaten (Ferienzeit 2. Juli bis 31. August) wurde die Fahrbahn zwischen Volkstheater und Alser Straße neu gestaltet. Um dies erreichen zu können, mussten zwar in den letzten Augustwochen Nachtarbeiten auf mehreren Kreuzungsplateaus vorgenommen werden, aber der Straßenbahn- und Nachtbusbetrieb blieb aufrecht und auch die Umwege für den Individualverkehr wurden möglichst kurz gehalten.

Diverse Restarbeiten

Einzelne Restarbeiten werden den Verkehrsfluss kaum beeinträchtigen, neben den schon erwähnten Arbeiten auf Gehsteigen und bei Lichtmasten sind noch durchzuführen:

o Der Weghuberpark im 7. Bezirk und der Radweg in der Grünfläche

werden nach Abschluss der Detailplanung saniert.
o Die für die Einbautenumlegungen erforderlich gewesenen

Umleitungsstrecken im 1. Bezirk (beim Justizpalast) und die Platzgestaltung bei der Josefstädter Straße werden ohne wesentliche Verkehrsbehinderungen im Herbst ablaufen.
o Der Spielbetrieb des Volkstheaters ab Anfang September wird

durch Bauarbeiten nicht gestört.

Noch ein paar Worte zum Einsatz von Mensch und Maschine in den vergangenen Sommermonaten und die von den dort Beschäftigten erbrachten Leistungen unter fast unmenschlichen Bedingungen: Ruso erinnert daran, dass beispielsweise der Einbau des Mischgutes für den Fahrbahnbelag bei Lufttemperaturen bis 34 Grad (im Schatten) und einer Materialtemperatur von 120 Grad, durchgeführt werden musste. In der Realität wurden an manchen Tagen neben den Fahrbahnfertigern an die 70 Grad in Mannshöhe gemessen. (Schluss) pz

Rückfragen & Kontakt:

www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Peter Ziwny
Tel.: 4000/81 859
e-mail: ziw@m53.magwien.gv.at

PID-Rathauskorrespondenz:

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK