Zierler zu Wiedner: Sofortiger Rücktritt wäre Gebot von Anstand und Moral

"Das selbe gilt natürlich auch für seinen Kollegen Podany!"

Wien 2001-08-31 (fpd) - Als "schlechten Witz" bezeichnete heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler die Aussagen von Postgewerkschafter Georg Wiedner in seiner heutigen Pressekonferenz.****

"Wiedner hat heute den eindrucksvollen Beweis geliefert, daß er über keinerlei Unrechtsbewußtsein verfügt. Sich selbst Gagenerhöhungen zu genehmigen, nach dem Auffliegen der Affäre nicht einmal den Ansatz eines schlechten Gewissens zu haben und nicht sofort als einzig richtige Konsequenz zurückzutreten, ist ein Schlag ins Gesicht für viele kleine Postbedienstete", so Zierler.
Allein die Tatsache, daß sich die Gewerkschaft mit seinem Rücktritt erst befassen solle, zeige den Mangel an Moral und Gewissen.

Sein Kollege Dörfler sei zwar zurückgetreten, aber unter fadenscheinigen Vorwänden und nicht weil er von sich aus erkannt habe, daß sein Verhalten skandalös und untragbar sei. Dörfler, Wiedner und Podany hätten das Vertrauen der gesamten Postbediensteten mißbraucht.
"Daß Wiedner sich überhaupt noch traut eine Vertrauensfrage zu stellen, ist symptomatisch für die Abgehobenheit der Gewerkschaftsspitzen allgemein. Hätte Wiedner auch nur einen Funken Moral und Verantwortungsgefühl gegenüber denen, die er eigentlich zu vertreten hätte, wäre er schon längst zurückgetreten. Das selbe hat natürlich auch für seinen Kollegen Podany zu gelten", so Zierler abschließend. (Schluß)

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