KOPF: KEIN AUSVERKAUF DURCH WASSERKRAFT-KOOPERATION

SPÖ macht Kehrtwendung - Anfang Juli wurde das Modell noch begrüßt

Wien, 31. August 2001 (ÖVP-PK) Bei der geplanten Wasserkraft-Kooperation zwischen dem deutschen Stromkonzerns E.ON und dem Verbund kann man in keiner Weise von einem Ausverkauf sprechen, wies heute, Freitag, ÖVP-Energiesprecher Karl-Heinz Kopf die heutigen Aussagen von SPÖ-Klubobmann Dr. Josef Cap zurück. "Es fließt kein Geld, sondern es wird eine neue Gesellschaft gegründet, an der sich beide Gesellschaften beteiligen." Interessant sei allerdings, so Kopf, die Kehrtwendung der SPÖ. Noch Anfang Juli habe die SPÖ das Modell mit 60 Prozent Verbund begrüßt. SPÖ-Energiesprecher Georg Oberhaidinger meinte damals, dass mit dieser Kooperation die Schiene der erneuerbaren Energien, konkret der Wasserkraft, in Europa gestärkt werde und erklärte: "Österreich behält im Wasserkraftbereich das Sagen - die Forderung der SPÖ in diesem Punkt ist erfüllt". ****

Mehrheit und Sitz seien nach wie vor in Österreich, so Kopf. Wesentlich sei, dass der Verbund mit voraussichtlich 63 Prozent die Mehrheit halte und die E.ON-Wasserkraft 37 Prozent habe. Der Sitz bleibe langfristig in Österreich, konkret in Salzburg. "Von einem Ausverkauf kann man absolut nicht sprechen. Es entsteht damit europaweit der zweitgrößte Wasserkraftkonzern, der auch auf den europäischen Märkten wettbewerbsfähig agieren kann."

Die Verhandlungen würden noch laufen, bis jetzt seien nur Grundsatzbeschlüsse gefasst worden. Eine endgültige Entscheidung werde getroffen, wenn alles bewertet sei, so Kopf abschließend. (Schluss)

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