Kronberger: Überzeugungsarbeit für Transitvertrag gefragt!

108%-Klausel muß beibehalten werden - Initiative von Kronberger und Flemming

Wien, 2001-08-31 -(fpd)- Aus Anlass der nächste Woche im EU-Parlament stattfindenden Abstimmung zur Änderung der Österreichischen Ökopunkteregelung (Streichung der 108% Klausel) haben die österreichischen Vertreter des Umweltausschusses Hans Kronberger und Marilies Flemming eine gemeinsame Initiative gestartet und an alle 626 EU-Abgeordneten einen Brief versandt, in dem sie auf die österreichische Transitproblematik aufmerksam machen und dringend zur Ablehnung des Kommissionsvorschlages anraten.****

Kronberger: "Der Umweltausschuss hat meiner Stellungnahme fraktionsübergreifend einstimmig zugestimmt und damit den Kommissionsvorschlag zur Streichung der mengenmäßigen Obergrenze bei Lkw-Transitfahrten abgelehnt. Jetzt wird es auch darauf ankommen, ob Herr Swoboda, Berichterstatter im Verkehrsausschuss und stellvertretender Vorsitzender der sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament, seine eigenen Fraktionskollegen dazu bewegen kann, seinem Bericht zuzustimmen."

Kronberger: "Die 108%-Klausel ist wesentlicher Bestandteil der Ökopunkteregelung für Lkw im Transit durch Österreich. Eine Aufhebung dieser mengenmäßigen Beschränkung wäre nicht nur ein schwerer Schlag für die ohnedies schon transitgeplagte österreichische Bevölkerung, sondern würde auch auf keinerlei Verständnis stossen."

"Alle österreichischen EU-Abgeordneten müssen jetzt an einem Strang ziehen und Überzeugungsarbeit bei ihren EU-Kollegen für die am 5. September stattfindende Abstimmung leisten", fordert Kronberger abschließend.

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